Champagner-Creme ist ein luftiges, fein säuerliches Dessert mit zartem Schaumwein-Aroma und einer weich standfesten Mousse-Konsistenz. Champagner und Zitronensaft geben der Creme Frische, während geschlagene Sahne für Leichtigkeit sorgt. Die Creme wird mit Gelatine gebunden und muss vor dem Servieren mehrere Stunden kühlen. Für die beste Struktur eine bereits gekühlte Schlagsahne verwenden; das Dessert enthält Alkohol.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Gelatineblätter 5 Minuten in reichlich kaltem Wasser einweichen. Anschließend gut ausdrücken.
- 100 ml Champagner mit dem Zucker und dem Zitronensaft in einem kleinen Topf unter Rühren erwärmen, bis sich der Zucker löst. Die Flüssigkeit nicht kochen lassen.
- Den Topf vom Herd nehmen, die ausgedrückte Gelatine in die warme Flüssigkeit geben und vollständig auflösen. Die Mischung 10 bis 15 Minuten abkühlen lassen, bis sie nur noch lauwarm ist.
- Den restlichen Champagner langsam unter die Gelatinemischung rühren. Die Flüssigkeit weiter abkühlen lassen, bis sie am Rand leicht anzudicken beginnt, aber noch nicht fest ist.
- Die bereits gekühlte Schlagsahne in einer sauberen Schüssel mit dem Handmixer steif schlagen.
- Zunächst ein Drittel der Schlagsahne gründlich unter die Champagnermischung rühren. Die restliche Sahne vorsichtig unterheben, bis eine gleichmäßige, luftige Creme entsteht.
- Die Creme auf 4 Dessertgläser verteilen und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. Direkt gekühlt servieren.
So wird die Konsistenz richtig
Die Champagnermischung darf beim Unterheben der Sahne nur noch leicht warm oder bereits abgekühlt sein, sonst verliert die Sahne an Volumen. Beginnt die Flüssigkeit am Schüsselrand leicht anzudicken, ist der richtige Zeitpunkt zum Unterheben erreicht. Für eine weichere Creme kann die Kühlzeit eingehalten, aber die Gelatinemenge nicht eigenmächtig reduziert werden.
Aufbewahrung und Alkohol
Die Creme abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 24 Stunden servieren. Da der Champagner nur erwärmt und nicht vollständig ausgekocht wird, bleibt Alkohol im Dessert enthalten. Das Rezept ist deshalb nicht für Kinder, Schwangere oder Personen geeignet, die vollständig auf Alkohol verzichten.