Teufelsfleisch ist ein kräftiges, pikantes Schmorgericht mit zartem Schweinefleisch, Zwiebeln und Paprika in einer würzigen Tomatensauce. Die Schärfe kommt aus Chiliflocken und lässt sich beim Abschmecken gut anpassen. Durch das längere Schmoren wird das Fleisch weich, während Senf, Paprikapulver und Tomaten für eine herzhafte, leicht rauchige Würze sorgen. Das Gericht passt besonders gut zu Reis, Kartoffeln oder kräftigem Bauernbrot.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Schweineschulter in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und grob würfeln, Paprikaschoten waschen, entkernen und in Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.
- Das Pflanzenöl in einem großen Schmortopf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Fleisch portionsweise rundherum kräftig anbraten, damit der Topfboden nicht überfüllt ist. Die gebräunten Fleischwürfel anschließend kurz beiseitestellen.
- Zwiebeln und Paprikastreifen in den Topf geben und etwa 5 Minuten braten, bis die Zwiebeln glasig werden und die Paprika leicht weich ist. Knoblauch und Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten.
- Edelsüßes und geräuchertes Paprikapulver sowie Chiliflocken kurz unterrühren. Stückige Tomaten, Gemüsebrühe und Senf zugießen, das angebratene Fleisch wieder in den Topf geben und alles gründlich vermischen.
- Das Gericht aufkochen, dann die Hitze reduzieren und das Teufelsfleisch zugedeckt etwa 40 Minuten sanft schmoren lassen. Zwischendurch umrühren. Das Fleisch ist fertig, wenn es sich leicht mit einer Gabel teilen lässt und die Sauce sämig eingekocht ist.
- Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Das Teufelsfleisch 5 Minuten offen stehen lassen und anschließend heiß servieren.
Die Schärfe anpassen
Für eine milde Variante zunächst nur eine halbe Teelöffelmenge Chiliflocken verwenden und am Ende nachwürzen. Wer mehr Schärfe möchte, gibt zusätzlich eine kleine Prise Cayennepfeffer oder fein gehackte frische Chili in die Sauce.
Aufbewahren und aufwärmen
Abgekühltes Teufelsfleisch hält sich in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage. Beim Aufwärmen die Sauce langsam erhitzen und bei Bedarf mit einem kleinen Schuss Wasser oder Brühe verdünnen.