Dieses Rosenkohl-Ragout verbindet bissfest gegarten Rosenkohl mit Kartoffeln, Möhren und Champignons in einer cremigen, leicht würzigen Sauce. Der Rosenkohl bleibt aromatisch und wird durch Senf, Thymian und einen kleinen Spritzer Zitronensaft ausgewogen ergänzt. Das Ragout ist als eigenständiges Hauptgericht gedacht und lässt sich direkt aus einem Topf servieren.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Rosenkohl waschen, den Strunk dünn abschneiden und welke Außenblätter entfernen. Große Röschen längs vierteln, kleinere halbieren. Kartoffeln und Möhren schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln beziehungsweise hacken. Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken.
- Die Butter in einem großen Topf bei mittlerer bis hoher Hitze schmelzen. Zwiebel, Möhren und Champignons hineingeben und etwa 5 Minuten anbraten, bis die Zwiebel glasig ist und die Pilze leicht Farbe angenommen haben. Knoblauch kurz 30 Sekunden mitbraten.
- Das Mehl über das Gemüse stäuben und 1 Minute unter Rühren anschwitzen. Gemüsebrühe und Sahne nach und nach unter ständigem Rühren zugießen, damit keine Klümpchen entstehen. Senf und Thymian einrühren.
- Kartoffeln und Rosenkohl in die Sauce geben und alles aufkochen. Mit Muskatnuss würzen, den Topf mit dem Deckel verschließen und das Ragout bei kleiner bis mittlerer Hitze etwa 20 Minuten sanft köcheln lassen. Gelegentlich vorsichtig umrühren. Das Gemüse ist fertig, wenn die Kartoffeln weich sind und der Rosenkohl noch leichten Biss hat.
- Den Topf vom Herd nehmen. Zitronensaft und Petersilie einrühren und das Ragout mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren 2 Minuten ohne Deckel stehen lassen, damit die Sauce leicht bindet.
Rosenkohl-Ragout aufbewahren
Reste nach dem Kochen zügig in flache Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren. Beim Erwärmen das Ragout langsam erhitzen und bei Bedarf mit einem kleinen Schuss Wasser oder Brühe wieder cremig rühren.
So bleibt der Rosenkohl bissfest
Die Rosenkohlviertel sollten ähnlich groß geschnitten sein, damit sie gleichmäßig garen. Für eine festere Konsistenz die Garprobe bereits nach etwa 15 Minuten durchführen und den Topf vom Herd nehmen, sobald ein Messer leicht, aber nicht ohne Widerstand hineingleitet.