Pfefferfilet mit Kartoffelgratin

Pfefferfilet mit Kartoffelgratin verbindet zart gebratenes Rinderfilet mit einer kräftigen Pfeffersauce und cremig überbackenen Kartoffeln. Die zerstoßenen Pfefferkörner geben dem Fleisch Würze, ohne den Eigengeschmack zu überdecken. Das Gratin wird in dünnen Scheiben gegart, sodass es innen weich und an der Oberfläche goldbraun wird. Die Steaks werden erst während der Backzeit des Gratins gebraten und anschließend kurz ruhen gelassen.

Rosa gebratenes Pfefferfilet mit cremiger Pfeffersauce und goldbraunem Kartoffelgratin
Beispielbild zum Rezept: Pfefferfilet mit Kartoffelgratin
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 10 Minuten

Zutaten

Für 4 Portionen
Für das Kartoffelgratin
  • 1000 g festkochende Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 250 ml Sahne
  • 150 ml Milch
  • 1 TL Salz
  • 0.5 TL frisch geriebene Muskatnuss
  • 100 g Gruyère im Rezeptschritt frisch gerieben
  • 10 g Butter für die Form
Für das Pfefferfilet
  • 4 Rinderfiletsteaks je etwa 150 g und 3 bis 4 cm dick
  • 2 TL schwarze Pfefferkörner im Rezeptschritt grob zerstoßen
  • 1 EL Rapsöl zum Braten
  • 25 g Butter zum Braten
  • 1 Schalotte im Rezeptschritt fein gehackt
  • 150 ml Rinderfond möglichst salzarm
  • 150 ml Sahne
  • 1 TL grüne Pfefferkörner abgetropft, falls aus dem Glas
  • 0.5 TL Salz für das Fleisch und die Sauce, abschließend abschmecken

Küchenhelfer

  • 1 ofenfeste Auflaufform, etwa 2 l
  • 1 große schwere Pfanne für die Filetsteaks und die Pfeffersauce

Zubereitung
 

Kartoffelgratin
  1. Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Auflaufform mit 10 g Butter ausstreichen. Kartoffeln schälen, waschen, trocken tupfen und in etwa 2 mm dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Den Gruyère frisch reiben.
  2. Sahne, Milch, 1 TL Salz und Muskatnuss verrühren. Kartoffelscheiben und Zwiebelstreifen in die Form schichten und die Sahnemischung gleichmäßig darüber verteilen. Mit dem geriebenen Gruyère bestreuen.
  3. Das Gratin 40 bis 45 Minuten backen, bis die Kartoffeln beim Einstechen weich sind und die Oberfläche goldbraun ist.
Pfefferfilet und Sauce
  1. Die schwarzen Pfefferkörner in einem Mörser oder zwischen zwei Lagen Backpapier mit einem schweren Gegenstand grob zerstoßen. Die Schalotte schälen und fein hacken. Falls die grünen Pfefferkörner aus dem Glas verwendet werden, abtropfen lassen.
  2. Die Rinderfiletsteaks mit Küchenpapier trocken tupfen und rundum mit dem grob zerstoßenen schwarzen Pfeffer und 0,5 TL Salz würzen. Das Öl in der schweren Pfanne stark erhitzen. Die Steaks je nach gewünschtem Garpunkt etwa 2 bis 3 Minuten pro Seite kräftig anbraten. Die Butter zugeben, die Steaks kurz darin wenden und aus der Pfanne nehmen. Für rosa gebratenes Fleisch bei etwa 54 bis 56 °C Kerntemperatur herausnehmen, für medium bis etwa 58 bis 60 °C weitergaren. Die Steaks locker abgedeckt ruhen lassen.
  3. Die Schalotte in der verbliebenen Bratbutter 1 bis 2 Minuten bei mittlerer Hitze glasig braten. Den Rinderfond angießen, den Bratensatz lösen und die Flüssigkeit etwa 3 Minuten einkochen lassen. Sahne und grüne Pfefferkörner zugeben und die Sauce 4 bis 5 Minuten sämig einkochen lassen. Abschmecken und bei Bedarf vorsichtig mit dem restlichen Salz würzen.
  4. Das Kartoffelgratin kurz setzen lassen, in vier Portionen teilen und mit den Filetsteaks sowie der Pfeffersauce servieren.
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Den Garpunkt des Filets prüfen

Für ein rosa gebratenes Filet die Steaks nach dem Anbraten bei einer Kerntemperatur von etwa 54 bis 56 °C aus der Pfanne nehmen und während der Ruhezeit nachziehen lassen. Für medium das Fleisch bis etwa 58 bis 60 °C garen; wer Rindfleisch vollständig durchgegart bevorzugt, lässt es entsprechend länger in der Pfanne.

Kartoffelgratin vorbereiten

Das Gratin lässt sich bis zum Ende der Backzeit vorbereiten und anschließend etwa 10 Minuten ruhen lassen, damit es sich besser portionieren lässt. Zum Aufwärmen portionsweise bei 160 °C Ober-/Unterhitze erhitzen; die Steaks sollten dagegen möglichst frisch gebraten und nicht gemeinsam mit dem Gratin aufgewärmt werden.

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