Pfefferminz-Likör ist ein klarer, intensiv minziger Ansatz mit kühlem Aroma und angenehmer Süße. Frische Pfefferminze gibt dem Getränk seinen charakteristischen Geschmack, während ein nachträglich eingerührter Zuckersirup die Stärke des Likörs abrundet. Der Ansatz braucht mehrere Tage, die eigentliche Arbeit bleibt jedoch überschaubar. Gut gekühlt passt der Likör pur, zu Desserts oder als kleine Zugabe zu Heißgetränken.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Pfefferminze gründlich waschen, vorsichtig trocken tupfen und welke Blätter entfernen. Die Blätter und zarten Stiele leicht andrücken, damit sie ihr Aroma besser abgeben.
- Die Pfefferminze in ein sauberes Schraubglas geben, mit dem Wodka vollständig bedecken und das Glas verschließen. Den Ansatz fünf Tage dunkel bei Raumtemperatur ziehen lassen und einmal täglich vorsichtig schwenken.
- Zucker und Wasser in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Den Sirup nicht sprudelnd kochen lassen, anschließend etwa 20 Minuten vollständig abkühlen lassen.
- Den Minzansatz durch ein feines Sieb oder Passiertuch in ein sauberes Gefäß gießen. Die Pfefferminze gut abtropfen lassen, aber nicht kräftig auspressen, damit der Likör klar und nicht unnötig herb wird.
- Den abgekühlten Zuckersirup mit dem Minzalkohol verrühren. Den Likör in eine saubere Flasche füllen und gut verschließen. Er kann sofort verwendet werden, schmeckt gut gekühlt jedoch besonders ausgewogen.
So bleibt das Minzaroma ausgewogen
Die Pfefferminze sollte während der Ansatzzeit vollständig mit Wodka bedeckt sein und nicht deutlich länger als fünf Tage ziehen, damit neben der frischen Minznote keine zu herbe Kräuternote entsteht. Für einen kräftigeren Geschmack kann der fertige Likör einige Tage ruhen; zusätzliche Minze sollte dafür nicht nachträglich in die Flasche gegeben werden.
Aufbewahrung und Servieren
Den abgefüllten Likör gut verschlossen, dunkel und kühl lagern. Zum Servieren schmeckt er direkt aus dem Kühlschrank oder auf Eis. Sauber abgefüllt hält er sich bei kühler, dunkler Lagerung mehrere Monate; bei Trübungen, ungewöhnlichem Geruch oder Veränderungen sollte er nicht mehr verwendet werden.