Pizza pugliese wird hier als aromatische Pizza mit luftigem Hefeteig, würziger Tomatenschicht, cremigem Mozzarella, roten Zwiebeln und schwarzen Oliven zubereitet. Die Zwiebeln werden roh aufgelegt und garen im heißen Ofen weich, während die Oliven salzige Akzente setzen. Der Teig ruht ausreichend, damit der Rand locker und der Boden dennoch stabil genug zum Belegen und Schneiden wird. Die Mengen ergeben zwei runde Pizzen mit etwa 28 cm Durchmesser.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Mehl, Trockenhefe und Salz in einer großen Schüssel mischen. Das lauwarme Wasser und 25 ml Olivenöl dazugießen und alles zunächst mit einem Löffel, anschließend mit den Händen zu einem weichen Teig vermengen. Den Teig 6 bis 8 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist.
- Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und bei Raumtemperatur etwa 90 Minuten gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
- Die Mozzarella aus der Verpackung nehmen, abtropfen lassen und in kleine Stücke zupfen. Die roten Zwiebeln schälen, längs halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Oliven abtropfen lassen. Die passierten Tomaten mit 2 g Salz und dem Oregano verrühren.
- Den Backofen mit zwei Pizzablechen oder Pizzastählen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den gegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, halbieren und jedes Stück zu einer Kugel formen. Beide Kugeln 10 Minuten entspannen lassen.
- Jede Teigkugel mit den Fingerspitzen von der Mitte nach außen zu einem runden Fladen von etwa 28 cm Durchmesser drücken. Den Rand dabei etwas dicker lassen. Die Teigfladen auf die vorgeheizten Bleche oder Pizzastähle legen.
- Die Tomatensauce auf beide Teigfladen verteilen und dabei jeweils etwa 1 cm Rand frei lassen. Mozzarella, Zwiebelstreifen und Oliven darauf verteilen und jede Pizza mit der Hälfte des restlichen Olivenöls beträufeln.
- Die Pizzen nacheinander jeweils 9 bis 11 Minuten bei 250 °C backen. Der Rand soll deutlich aufgegangen und gebräunt sein, der Boden an der Unterseite fest und leicht knusprig. Die fertigen Pizzen kurz ruhen lassen, in Stücke schneiden und warm servieren.
Teig richtig ausformen
Den Teig nicht mit dem Nudelholz vollständig entgasen, sondern vorsichtig von der Mitte nach außen drücken. So bleibt am Rand mehr Luft erhalten. Klebt der Teig stark, die Arbeitsfläche nur leicht bemehlen und nicht zusätzlich große Mehlmengen einarbeiten.
Aufbewahren und Aufwärmen
Übrig gebliebene Pizza nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen eignet sich eine heiße Pfanne mit Deckel oder ein auf 200 °C vorgeheizter Backofen; so wird der Boden wieder fest, ohne dass der Belag austrocknet.