Die Kartoffel-Kerbel-Suppe ist eine cremige, mild-würzige Suppe mit zartem Kartoffelgeschmack und dem frischen, leicht anisartigen Aroma von Kerbel. Die Kartoffeln sorgen für eine sämige Konsistenz, während der Kerbel erst gegen Ende in die Suppe kommt und dadurch sein feines Kräuteraroma behält. Ein kleiner Schuss Sahne rundet die Suppe ab, ohne den Kerbelgeschmack zu überdecken.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Kartoffeln schälen, waschen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Kerbel gründlich waschen, trocken schütteln und die Blätter sowie zarten Stiele fein hacken.
- Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Zwiebel darin 3 bis 4 Minuten glasig dünsten, ohne sie zu bräunen.
- Kartoffelwürfel und Gemüsebrühe dazugeben. Aufkochen, anschließend die Hitze reduzieren und die Suppe zugedeckt etwa 18 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
- Den Topf vom Herd nehmen. Sahne und etwa zwei Drittel des gehackten Kerbels einrühren. Die Suppe mit dem Stabmixer glatt pürieren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und bei Bedarf kurz nachwürzen.
- Die Kartoffel-Kerbel-Suppe auf vier Schalen verteilen und mit dem restlichen Kerbel bestreuen. Sofort servieren.
So bleibt die Suppe aromatisch
Kerbel sollte nicht lange mitkochen, da sein frisches Aroma und die grüne Farbe sonst nachlassen. Für eine besonders feine Suppe alles gründlich pürieren; wer etwas Struktur bevorzugt, püriert nur kurz oder nimmt vor dem Pürieren einige Kartoffelwürfel heraus und gibt sie anschließend zurück.
Aufbewahren und Aufwärmen
Die abgekühlte Suppe in saubere, flache Behälter füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und nicht mehr sprudelnd kochen lassen, damit die Sahne gebunden bleibt und das Kräuteraroma nicht unnötig verliert.