Yo-Yo-Krapfen (Kaak il yo-yo)

Yo-Yo-Krapfen, auch Kaak il yo-yo genannt, sind ringförmige, goldbraun frittierte Krapfen mit Sesam und einer aromatischen Zitronen-Orangenblüten-Süße. Außen werden sie leicht knusprig, innen bleiben sie kompakt und zart. Für diese Ausarbeitung wird der Teig vor dem Frittieren kurz ruhen gelassen und anschließend in den noch warmen Sirup getaucht. Die Krapfen schmecken frisch besonders gut zu Kaffee oder Tee.

Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 33 Minuten
Ruhezeit 20 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 10 Minuten

Zutaten

Für 12 Krapfen
Für den Sirup
  • 300 g Zucker
  • 180 ml Wasser
  • 15 ml Zitronensaft aus etwa 1 Zitrone
  • 15 ml Orangenblütenwasser
Für den Teig
  • 500 g Weizenmehl Type 405 oder 550
  • 80 g Zucker
  • 10 g Backpulver
  • 3 g Salz
  • 50 g Sesamsamen
  • 2 Eier
  • 60 ml neutrales Pflanzenöl
  • 30 ml Orangenblütenwasser
  • 80 ml Wasser zunächst 70 ml verwenden; bis zu 10 ml als begrenzte Korrekturreserve
Zum Frittieren
  • 1.5 l neutrales Pflanzenöl eingesetzte Prozessmenge; nicht vollständig zum Verzehr bestimmt

Küchenhelfer

  • 1 Topf zum Frittieren ausreichend groß und für heißes Öl geeignet
  • 1 Küchenthermometer zur Kontrolle einer Frittiertemperatur von etwa 170 °C
  • 1 Schaumkelle

Zubereitung
 

Für den Sirup
  1. Zucker und Wasser in einem Topf verrühren und aufkochen. Den Sirup 7 bis 8 Minuten offen leicht sprudelnd kochen lassen, bis er klar ist und leicht dickflüssig wird. Zitronensaft und Orangenblütenwasser einrühren, den Topf vom Herd nehmen und den Sirup warm beiseitestellen.
Für den Teig
  1. Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und Sesam in einer großen Schüssel mischen. Eier, 60 ml Öl, 30 ml Orangenblütenwasser und zunächst 70 ml Wasser zugeben und alles zu einem weichen, formbaren Teig vermengen. Falls trockene Stellen bleiben, das restliche Wasser portionsweise einarbeiten; höchstens die vorgesehenen 10 ml verwenden.
  2. Den Teig 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen. In dieser Zeit lässt sich der Sirup auf eine warme, aber nicht kochend heiße Temperatur abkühlen.
  3. Den Teig in 12 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem etwa 18 cm langen Strang rollen, die Enden verbinden und zu einem Ring von ungefähr 8 cm Durchmesser zusammendrücken. Die Ringe auf einer leicht geölten Fläche bereitlegen.
Frittieren und Tunken
  1. 1,5 l Pflanzenöl in einem ausreichend großen Topf auf etwa 170 °C erhitzen. Die Ringe in 3 Chargen frittieren, damit sie nicht aneinanderliegen. Jede Charge etwa 6 bis 7 Minuten frittieren und dabei mehrmals wenden, bis die Krapfen rundum goldbraun sind. Mit einer Schaumkelle herausheben und kurz abtropfen lassen.
  2. Die noch warmen Krapfen portionsweise 30 bis 45 Sekunden in den warmen Sirup legen und wenden, bis sie gleichmäßig überzogen sind. Herausheben, kurz abtropfen lassen und auf einem Gitter oder einer leicht geölten Platte abkühlen lassen.
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So bleibt der Sirup an den Krapfen haften

Der Sirup sollte beim Tunken noch warm, aber nicht mehr kochend heiß sein. Sind sowohl Krapfen als auch Sirup sehr heiß, bleibt die Oberfläche eher weich; bei vollständig kaltem Sirup verteilt sich die Glasur dagegen schlechter. Die frittierten Ringe deshalb kurz abtropfen lassen und portionsweise in den warmen Sirup legen.

Aufbewahrung und Servieren

Die Krapfen schmecken am besten am Tag der Zubereitung. In einer gut verschlossenen Dose können sie bei Raumtemperatur etwa einen Tag aufbewahrt werden, wobei die Oberfläche mit der Zeit weicher wird. Nicht getunkte Krapfen lassen sich besser lagern und kurz vor dem Servieren in erwärmten Sirup tauchen.

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