Yo-Yo-Krapfen, auch Kaak il yo-yo genannt, sind ringförmige, goldbraun frittierte Krapfen mit Sesam und einer aromatischen Zitronen-Orangenblüten-Süße. Außen werden sie leicht knusprig, innen bleiben sie kompakt und zart. Für diese Ausarbeitung wird der Teig vor dem Frittieren kurz ruhen gelassen und anschließend in den noch warmen Sirup getaucht. Die Krapfen schmecken frisch besonders gut zu Kaffee oder Tee.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Zucker und Wasser in einem Topf verrühren und aufkochen. Den Sirup 7 bis 8 Minuten offen leicht sprudelnd kochen lassen, bis er klar ist und leicht dickflüssig wird. Zitronensaft und Orangenblütenwasser einrühren, den Topf vom Herd nehmen und den Sirup warm beiseitestellen.
- Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und Sesam in einer großen Schüssel mischen. Eier, 60 ml Öl, 30 ml Orangenblütenwasser und zunächst 70 ml Wasser zugeben und alles zu einem weichen, formbaren Teig vermengen. Falls trockene Stellen bleiben, das restliche Wasser portionsweise einarbeiten; höchstens die vorgesehenen 10 ml verwenden.
- Den Teig 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen. In dieser Zeit lässt sich der Sirup auf eine warme, aber nicht kochend heiße Temperatur abkühlen.
- Den Teig in 12 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem etwa 18 cm langen Strang rollen, die Enden verbinden und zu einem Ring von ungefähr 8 cm Durchmesser zusammendrücken. Die Ringe auf einer leicht geölten Fläche bereitlegen.
- 1,5 l Pflanzenöl in einem ausreichend großen Topf auf etwa 170 °C erhitzen. Die Ringe in 3 Chargen frittieren, damit sie nicht aneinanderliegen. Jede Charge etwa 6 bis 7 Minuten frittieren und dabei mehrmals wenden, bis die Krapfen rundum goldbraun sind. Mit einer Schaumkelle herausheben und kurz abtropfen lassen.
- Die noch warmen Krapfen portionsweise 30 bis 45 Sekunden in den warmen Sirup legen und wenden, bis sie gleichmäßig überzogen sind. Herausheben, kurz abtropfen lassen und auf einem Gitter oder einer leicht geölten Platte abkühlen lassen.
So bleibt der Sirup an den Krapfen haften
Der Sirup sollte beim Tunken noch warm, aber nicht mehr kochend heiß sein. Sind sowohl Krapfen als auch Sirup sehr heiß, bleibt die Oberfläche eher weich; bei vollständig kaltem Sirup verteilt sich die Glasur dagegen schlechter. Die frittierten Ringe deshalb kurz abtropfen lassen und portionsweise in den warmen Sirup legen.
Aufbewahrung und Servieren
Die Krapfen schmecken am besten am Tag der Zubereitung. In einer gut verschlossenen Dose können sie bei Raumtemperatur etwa einen Tag aufbewahrt werden, wobei die Oberfläche mit der Zeit weicher wird. Nicht getunkte Krapfen lassen sich besser lagern und kurz vor dem Servieren in erwärmten Sirup tauchen.