Der Wirsing-Lamm-Eintopf verbindet zart geschmortes Lammfleisch mit mildem Wirsing, Kartoffeln und Wurzelgemüse. Kümmel und Majoran geben der kräftigen Brühe eine herzhafte, leicht würzige Note, während die Kartoffeln den Eintopf angenehm sämig machen. Das Gericht wird vollständig in einem großen Topf gekocht und eignet sich als sättigende Hauptmahlzeit für vier Personen.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Wirsing waschen, äußere Blätter und den harten Strunk entfernen und die Blätter in etwa 3 cm breite Streifen schneiden. Kartoffeln und Möhren schälen, waschen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln beziehungsweise hacken. Die Lammschulter trocken tupfen und in etwa 3 cm große Würfel schneiden.
- Das Rapsöl in einem großen Topf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Lammwürfel portionsweise rundum kräftig anbraten, damit der Topfboden nicht abkühlt. Das Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseitestellen; insgesamt etwa 8 Minuten einplanen.
- Zwiebeln und Möhren in den Topf geben und 4 Minuten anbraten. Knoblauch, Kümmel und Majoran hinzufügen und 1 Minute mitrösten.
- Das Lamm wieder in den Topf geben, die Gemüsebrühe angießen und 6 g Salz sowie den Pfeffer einrühren. Alles aufkochen, die Hitze reduzieren und den Eintopf zugedeckt 35 Minuten sanft schmoren lassen.
- Kartoffeln und Wirsing in den Topf geben und alles erneut aufkochen. Den Eintopf zugedeckt weitere 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Lamm weich und die Kartoffeln gar sind. Falls die Brühe stark einkocht, mit bis zu 100 ml Wasser ergänzen.
- Den Eintopf prüfen: Das Lamm soll sich leicht mit einer Gabel teilen lassen, die Kartoffeln sollen weich, aber nicht zerfallen sein. Mit dem restlichen Salz abschmecken und den Eintopf heiß servieren.
Welches Lammfleisch eignet sich?
Am besten passt eine gut durchwachsene Lammschulter, weil sie beim langsamen Schmoren zart wird und der Brühe Geschmack gibt. Keulenfleisch funktioniert ebenfalls, sollte aber nicht zu mager sein, damit der Eintopf nicht trocken wirkt.
Aufbewahren und Aufwärmen
Reste nach dem Kochen zeitnah in kleinere, flache Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren; innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Beim Aufwärmen den Eintopf vollständig durcherhitzen und bei Bedarf mit etwas Wasser oder Brühe verdünnen, da die Kartoffeln nachdicken.