Weizenvollkorntoast ist ein kräftig aromatisches Kastenbrot mit feiner, elastischer Krume und einer dünnen, goldbraunen Kruste. Der Teig enthält überwiegend Weizenvollkornmehl und bleibt durch ausreichend Flüssigkeit sowie Butter angenehm schnittfähig, ohne trocken zu wirken. Nach dem vollständigen Auskühlen lässt sich das Brot gleichmäßig toasten und sowohl süß als auch herzhaft belegen. Für die angegebene Form wird eine Kastenform von etwa 25 cm Länge benötigt.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Weizenvollkornmehl, Weizenmehl, Trockenhefe, Honig und Salz in der Rührschüssel vermengen. 340 ml lauwarmes Wasser und 30 g Butter zugeben und alles zunächst langsam zu einem groben Teig mischen.
- Den Teig 8 bis 10 Minuten kneten, bis er elastischer wird und sich vom Schüsselrand löst. Falls er trocken bleibt oder nicht zusammenhält, das zurückbehaltene Wasser teelöffelweise bis zur angegebenen Höchstmenge einarbeiten. Der fertige Teig darf weich und leicht klebrig sein.
- Die Schüssel abdecken und den Teig bei Raumtemperatur etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
- Die Kastenform mit 5 g Butter gleichmäßig fetten.
- Den Teig auf eine leicht angefeuchtete Arbeitsfläche geben, vorsichtig zu einem Rechteck drücken und von der kurzen Seite her straff aufrollen. Die Naht zusammendrücken und den Teig mit der Naht nach unten in die gefettete Form legen.
- Die Form abdecken und den Teig weitere 30 bis 35 Minuten gehen lassen, bis er knapp unter dem Formenrand steht. Währenddessen den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Das Brot auf der mittleren Schiene 35 Minuten backen. Die Oberfläche soll kräftig goldbraun sein; bei Bedarf die letzten 10 Minuten locker mit Backpapier abdecken, damit sie nicht zu dunkel wird.
- Das Brot aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen, mindestens 45 Minuten. Erst danach schneiden oder toasten.
So bleibt die Krume locker
Das Wasser zunächst nur nach und nach einarbeiten, denn Weizenvollkornmehl nimmt je nach Mahlgrad unterschiedlich viel Flüssigkeit auf. Der Teig darf weich und leicht klebrig sein, sollte sich nach dem Kneten aber mit angefeuchteten Händen zu einer zusammenhängenden Kugel formen lassen. Zusätzliches Mehl möglichst vermeiden, damit der Toast nicht kompakt wird.
Schneiden und Aufbewahren
Das Brot erst vollständig auskühlen lassen, bevor es geschnitten wird; sonst kann die Krume zusammengedrückt oder klebrig wirken. In einem Brotbeutel oder einer gut schließenden Dose bleibt der Toast etwa zwei bis drei Tage weich. Für längere Aufbewahrung das ausgekühlte Brot in Scheiben einfrieren und die Scheiben direkt aus dem Gefrierfach toasten.
Für besonders gleichmäßige Scheiben
Den Teig nach der ersten Gehzeit zu einem straffen Rechteck formen, eng aufrollen und mit der Naht nach unten in die Form legen. So erhält das Brot eine gleichmäßige Porung und lässt sich später besser in gleich dicke Scheiben schneiden.