Diese Weißweinsoße mit Meeresfrüchten verbindet eine fein reduzierte Weinbasis mit Sahne und zart gegarten Garnelen, Tintenfisch und Muschelfleisch. Die Soße wird cremig, bleibt aber durch Zitronensaft und Petersilie frisch. Entscheidend ist, die Meeresfrüchte erst am Ende zuzugeben und nur so lange zu garen, bis sie gerade eben durchgegart sind. Dazu passen beispielsweise Reis, Bandnudeln oder geröstetes Brot als separate Servierempfehlung.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Meeresfrüchte gegebenenfalls im Kühlschrank vollständig auftauen lassen, anschließend gut abtropfen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Schalotte und Knoblauch schälen und fein würfeln. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken.
- Das Olivenöl in einer weiten Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Schalotte und Knoblauch darin 2 bis 3 Minuten glasig anschwitzen, ohne sie zu bräunen.
- Den Weißwein und die Gemüsebrühe angießen, aufkochen und bei mittlerer bis starker Hitze etwa 6 Minuten offen einkochen lassen, bis die Flüssigkeit ungefähr auf die Hälfte reduziert ist.
- Die Sahne einrühren und die Soße 3 Minuten leicht köcheln lassen. Die kalte Butter nach und nach einrühren, bis die Soße cremig bindet. Zitronensaft und Pfeffer zugeben.
- Die vorbereiteten Meeresfrüchte in die leicht köchelnde Soße geben und je nach Größe 3 bis 5 Minuten garen. Dabei gelegentlich vorsichtig wenden. Sie sind fertig, wenn das Garnelenfleisch undurchsichtig, der Tintenfisch fest und das Muschelfleisch vollständig heiß ist.
- Die Petersilie unterheben und die Soße mit Salz abschmecken. Falls sie zu dick ist, höchstens 30 ml Wasser nach und nach einrühren. Die Weißweinsoße mit Meeresfrüchten sofort servieren.
So bleibt die Soße cremig
Die Sahne erst nach dem Reduzieren von Weißwein und Brühe einrühren und anschließend nur leicht köcheln lassen. Wird die Soße zu dick, helfen ein bis zwei Esslöffel Wasser; diese Menge ist bereits als begrenzte Reserve in der Zutatenliste berücksichtigt.
Meeresfrüchte richtig garen
Garnelen und Tintenfisch sind fertig, sobald sie undurchsichtig und gerade fest sind; Muschelfleisch sollte vollständig heiß sein. Die Meeresfrüchte nicht lange in der heißen Soße stehen lassen, weil sie sonst trocken oder zäh werden.
Aufbewahrung
Die Soße am besten frisch servieren. Reste zügig in einen flachen Behälter umfüllen, im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb eines Tages vollständig durcherhitzt verbrauchen.