Weihnachts-Ente

Die Weihnachts-Ente wird im Ganzen gebraten und erhält durch Apfel, Orange und Majoran ein fruchtig-würziges Aroma. Eine kurze hohe Anfangstemperatur sorgt für Farbe, anschließend gart die Ente schonend weiter, damit das Fleisch saftig bleibt und die Haut knusprig wird. Aus dem Bratensatz entsteht während der Ruhezeit eine einfache Sauce. Für die sichere Garung zählt am Ende die Kerntemperatur an der dicksten Stelle der Keule, nicht allein die angegebene Zeit.

Knusprig gebratene Weihnachts-Ente mit Bratensauce auf einer festlich gedeckten Tafel
Beispielbild zum Rezept: Weihnachts-Ente
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 2 Stunden 35 Minuten
Ruhezeit 15 Minuten
Gesamtzeit 3 Stunden 25 Minuten

Zutaten

Für 4 Portionen
Für die Ente
  • 1 küchenfertige Ente ca. 2,4 kg, roh und vollständig aufgetaut
  • 2 säuerliche Äpfel ca. 300 g, werden im Rezept geviertelt
  • 1 Bio-Orange wird im Rezept geviertelt; Schale mitverwenden
  • 1 Zwiebel ca. 120 g, wird im Rezept geviertelt
  • 2 TL getrockneter Majoran
  • 2 TL Salz für Haut und Innenraum
  • 1 TL schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • 500 ml Wasser für den Bräter und den Bratensatz
Für die Sauce
  • 15 g Speisestärke
  • 30 ml kaltes Wasser zum Anrühren der Stärke

Küchenhelfer

  • 1 großer Bräter oder tiefes Backblech mit Rost Die Ente soll auf dem Rost liegen und darf nicht im austretenden Fett stehen.
  • 1 Küchenthermometer Zur Kontrolle der Kerntemperatur an der dicksten Stelle der Keule.
  • 1 feines Sieb Zum Abseihen des Bratensatzes für die Sauce.

Zubereitung
 

Für die Ente
  1. Die Ente vollständig auftauen lassen, falls sie gefroren gekauft wurde. Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Äpfel, Orange und Zwiebel waschen beziehungsweise schälen und jeweils vierteln. Die Ente innen und außen mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen.
  2. Die Haut der Ente mit einer sauberen Nadel oder einem spitzen Messer im Abstand von etwa 2 cm vorsichtig einstechen, ohne tief in das Fleisch zu schneiden. Ente innen und außen mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen. Äpfel, Orange und Zwiebel locker in die Bauchhöhle geben und die Öffnung bei Bedarf mit Zahnstochern verschließen.
  3. Die Ente mit der Brustseite nach oben auf den Rost des Bräters legen und 500 ml Wasser in den Bräter gießen. Im vorgeheizten Ofen 20 Minuten bei 220 °C braten.
  4. Die Ofentemperatur auf 160 °C Ober-/Unterhitze reduzieren und die Ente weitere 120 Minuten braten. Nach etwa 60 Minuten austretendes Fett vorsichtig aus dem Bräter schöpfen, ohne die Ente zu bewegen. Die Ente ist fertig, wenn die dickste Stelle der Keule mindestens 75 °C Kerntemperatur erreicht und beim Einstechen klarer Fleischsaft austritt.
  5. Die Ofentemperatur erneut auf 220 °C erhöhen und die Ente weitere 15 Minuten braten, bis die Haut tief goldbraun und knusprig ist. Bei zu starker Bräunung die Temperatur früher reduzieren.
Für die Sauce
  1. Die Ente aus dem Bräter nehmen und auf einem Brett 15 Minuten ruhen lassen. Den Bratensatz durch ein feines Sieb in einen kleinen Topf gießen. Das Fett an der Oberfläche abschöpfen und den verbleibenden Bratensatz kurz aufkochen.
  2. Speisestärke mit 30 ml kaltem Wasser glatt verrühren. Unter Rühren in den kochenden Bratensatz geben und die Sauce 1 bis 2 Minuten köcheln lassen, bis sie leicht bindet. Die Sauce abschmecken und die Ente tranchieren.
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So wird die Haut besonders knusprig

Die Ente sollte vor dem Würzen gründlich trockengetupft werden. Das Einstechen erfolgt nur in die Haut und Fettschicht, nicht tief in das Fleisch. Während des Bratens kann austretendes Fett vorsichtig aus der Form abgeschöpft werden; dadurch liegt die Haut weniger im Fett und bräunt gleichmäßiger.

Bratensauce und Reste

Für eine kräftigere Sauce den entfetteten Bratensatz vor dem Andicken einige Minuten einkochen lassen. Übrig gebliebenes Entenfleisch innerhalb kurzer Zeit abkühlen, in flachen Behältern kalt stellen und innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Es lässt sich auch portionsweise einfrieren.

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