Dieses Walnussbrot verbindet einen kräftigen, leicht nussigen Teig mit geschmolzenem Bergkäse und süßen Rosinen. Die Walnüsse sorgen für Biss, während der Käse beim Backen würzige Noten und eine goldbraune Kruste entwickelt. Das Brot schmeckt frisch besonders aromatisch, lässt sich aber auch gut vollständig ausgekühlt in Scheiben schneiden. Eine lange Knetzeit ist nicht nötig; entscheidend sind ein elastischer Teig und ausreichend Zeit zum Aufgehen.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Walnüsse grob hacken und den Bergkäse grob reiben. Mehl, Hefe und Salz in einer großen Schüssel mischen. Das lauwarme Wasser dazugießen.
- Die Mischung zunächst langsam, dann auf mittlerer Stufe etwa 8 Minuten kneten, bis ein weicher, elastischer Teig entsteht. Walnüsse, Rosinen und etwa zwei Drittel des geriebenen Käses kurz unterkneten, bis sie gleichmäßig verteilt sind.
- Die Schüssel abdecken und den Teig an einem zugfreien Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist.
- Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, zu einem runden Laib formen und mit dem Schluss nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen.
- Während der zweiten Gehzeit den Backofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Den Laib mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden, mit dem restlichen geriebenen Käse bestreuen und auf der mittleren Schiene 10 Minuten bei 230 °C backen. Die Temperatur auf 200 °C reduzieren und das Brot weitere 35 Minuten backen, bis die Kruste kräftig gebräunt ist und das Brot beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
- Das Brot auf einem Gitter mindestens 60 Minuten vollständig auskühlen lassen, bevor es angeschnitten wird. So kann sich die Krume setzen und bleibt beim Schneiden stabil.
Welcher Käse passt?
Ein kräftiger Bergkäse oder mittelalter Gouda passt besonders gut, weil beide beim Backen schmelzen und ein deutliches Aroma behalten. Mildere Sorten wie junger Gouda ergeben ein zurückhaltenderes Brot; sehr feuchte Frischkäse eignen sich für diese Teigmenge nicht.
Aufbewahren und Servieren
Das vollständig ausgekühlte Brot in einem Brotkasten oder einem Stoffbeutel aufbewahren und innerhalb von zwei bis drei Tagen verzehren. Für längere Lagerung das Brot in Scheiben einfrieren und portionsweise auftauen. Besonders gut schmeckt es mit Butter, zu einer Käseplatte oder zu einer kräftigen Suppe.