Walnuss-Bärentatzen

Walnuss-Bärentatzen sind mürbe Plätzchen mit nussigem Aroma und einer charakteristischen Tatzenform. Gemahlene Walnüsse geben dem Teig Biss und einen kräftigen Geschmack, während Butter und eine kurze Kühlzeit für eine zarte, formstabile Struktur sorgen. Die kleinen Einkerbungen werden vor dem Backen in die Teiglinge gedrückt und bleiben nach dem Backen gut erkennbar. Das Rezept ergibt etwa 30 Plätzchen und eignet sich besonders für die Adventszeit oder eine Keksdose zum Kaffee.

Mürbe Walnuss-Bärentatzen mit eingedrückten Zehenkerben auf einem Teller
Beispielbild zum Rezept: Walnuss-Bärentatzen
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 12 Minuten
Zusätzliche Zeit 1 Stunde 5 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 52 Minuten

Zutaten

Für 30 Plätzchen
Für den Teig
  • 150 g Butter kalt, in Würfeln
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Ei Größe M
  • 250 g Weizenmehl Type 405
  • 120 g Walnüsse bereits gemahlen gekauft oder vor Rezeptbeginn fein gemahlen vorhanden
  • 3 g Zimt etwa 1 Teelöffel
  • 2 g Salz etwa 1/3 Teelöffel

Küchenhelfer

  • 1 Backblech
  • 1 Backpapier

Zubereitung
 

  1. Mehl, gemahlene Walnüsse, Puderzucker, Zimt und Salz in einer Schüssel mischen. Die kalten Butterwürfel und das Ei dazugeben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. Nicht länger kneten als nötig.
  2. Den Teig zu einer flachen Scheibe drücken, abdecken und 45 Minuten im Kühlschrank kühlen.
  3. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Den gekühlten Teig in 30 gleich große Stücke von jeweils etwa 22 g teilen. Jedes Stück zu einem leicht ovalen Plätzchen formen, an einem Ende mit einem Messer oder Teigschaber vier kurze Kerben für die Zehen eindrücken und die Tatzen mit etwas Abstand auf das Blech legen.
  4. Die Bärentatzen auf der mittleren Schiene 10 bis 12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Mitte darf noch hell und weich wirken.
  5. Die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen. Erst danach in eine Keksdose legen.
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So bleiben die Bärentatzen mürbe

Den Teig nur so lange verkneten, bis sich die Zutaten verbinden; intensives Kneten macht Mürbeteig eher fest. Die geformten Tatzen sollten vor dem Backen nochmals gut gekühlt sein, damit sie ihre Konturen behalten und nicht breitlaufen.

Aufbewahrung

Vollständig ausgekühlte Bärentatzen in einer gut schließenden Keksdose trocken lagern. Zwischen Lagen kann Backpapier liegen; so bleiben die Plätzchen mehrere Wochen mürbe.

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