Waldpilzsuppe verbindet aromatische Pilze mit einer mild-cremigen, sämigen Brühe. Kartoffeln geben der Suppe Bindung, ohne den Pilzgeschmack zu überdecken, während Zwiebel und Petersilie für Würze und Frische sorgen. Die Suppe wird fein püriert und anschließend mit einigen gebratenen Pilzen verfeinert. Verwende ausschließlich fachkundig bestimmte und als Speisepilze geeignete Waldpilze.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Pilze sorgfältig auf genießbare Exemplare prüfen, mit einem Pinsel oder leicht angefeuchteten Tuch reinigen und je nach Größe halbieren oder in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Kartoffeln schälen, in etwa 1 cm große Würfel schneiden und die Petersilie fein hacken. Insgesamt etwa 20 Minuten einplanen.
- 20 g Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebel darin 3 Minuten glasig dünsten. Etwa 400 g der vorbereiteten Pilze zugeben und 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren braten, bis sie leicht zusammenfallen. Kartoffelwürfel und Gemüsebrühe einrühren, aufkochen und anschließend 15 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
- Die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Sahne, Zitronensaft, Salz und Pfeffer einrühren und die Suppe bei niedriger Hitze noch 2 Minuten erwärmen, aber nicht mehr sprudelnd kochen lassen.
- Die restlichen 100 g Pilze in einer Pfanne mit 10 g Butter bei mittlerer bis hoher Hitze 4 bis 5 Minuten braten, bis sie leicht gebräunt und vollständig gegart sind. Die Petersilie unter die Suppe rühren, die Suppe auf vier Schalen verteilen und mit den gebratenen Pilzen garnieren.
Welche Pilze passen in die Suppe?
Geeignet ist eine Mischung aus aromatischen Speisepilzen wie Steinpilzen, Maronen, Pfifferlingen oder Kräuterseitlingen. Frische Pilze sollten fest und trocken sein; stark verschmutzte Stellen werden vorsichtig entfernt, die Pilze aber nicht lange in Wasser eingeweicht, damit sie sich nicht vollsaugen.
Aufbewahren und Aufwärmen
Die fertige Suppe in flache, saubere Behälter verteilen und zeitnah in den Kühlschrank stellen. Dort hält sie sich etwa zwei Tage. Beim Aufwärmen nur sanft erhitzen und nicht mehr sprudelnd kochen lassen, damit die Sahne eine glatte Konsistenz behält.