Dieses Tartar verbindet rauchige Forelle mit frischer Zitrone, knackigem Apfel und cremiger Bindung. Der Nüsslisalat, in Deutschland auch Feldsalat genannt, bringt eine leicht nussige Note und eine zarte, aber feste Blattstruktur dazu. Die Forelle wird nicht roh verarbeitet, sondern bereits verzehrfertig geräuchert verwendet und erst kurz vor dem Servieren gewürzt. Das Gericht eignet sich als leichte Vorspeise oder als kleiner kalter Hauptgang.

Zutaten
Zubereitung
- Die Schalotte schälen und sehr fein würfeln. Den Apfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch ebenfalls fein würfeln. Den Dill waschen, trocken schütteln und fein hacken. Die Kapern abtropfen lassen und grob hacken.
- Die Räucherforellenfilets auf Haut- und Grätenreste prüfen und mit einem scharfen Messer in etwa 5 mm große Würfel schneiden. Nicht zerdrücken, damit das Tartar eine erkennbare Struktur behält.
- Crème fraîche, Senf, Zitronensaft und Zitronenschale verrühren. Forelle, Schalotte, Apfel, Kapern und Dill vorsichtig unterheben. Mit Pfeffer und zunächst wenig Salz abschmecken, da die Räucherforelle bereits gesalzen sein kann.
- Den Nüsslisalat verlesen, gründlich waschen und sorgfältig trocken schleudern oder trocken tupfen. Zitronensaft, Apfelessig, Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einer Vinaigrette verrühren.
- Den Nüsslisalat unmittelbar vor dem Servieren mit der Vinaigrette vermengen. Das Forellentartar auf vier Teller verteilen, nach Wunsch locker mit einem Löffel formen und den Salat daneben anrichten.
Servieren und Aufbewahren
Das Tartar möglichst direkt nach dem Mischen servieren, damit Apfel und Zwiebel frisch und knackig bleiben. Bis zum Servieren abgedeckt im Kühlschrank lagern und wegen der geräucherten Forelle nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen. Reste am besten noch am selben Tag gut gekühlt verbrauchen.