Taramosalata ist eine griechische, fein-cremige Fischrogenpaste mit salzigem, leicht rauchigem Geschmack und deutlicher Zitronenfrische. Weißbrot sorgt für eine streichfähige, luftige Konsistenz, während Olivenöl die Masse bindet und abrundet. Die Zubereitung gelingt ohne Kochen und schmeckt als Vorspeise, Dip oder Bestandteil einer Mezze-Platte.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Das Weißbrot in grobe Stücke zupfen, mit kaltem Wasser übergießen und 15 Minuten quellen lassen. Anschließend gründlich ausdrücken; das aufgefangene Wasser verwerfen.
- Die Zwiebel schälen, grob würfeln und mit dem ausgedrückten Brot, der Fischrogenpaste, dem Zitronensaft und zunächst 20 ml Wasser in einen Standmixer geben.
- Die Zutaten pürieren, bis eine möglichst glatte Paste entsteht. Das Olivenöl bei laufendem Mixer in einem dünnen Strahl einarbeiten und weitere 2 bis 3 Minuten mixen, bis die Taramosalata cremig und leicht aufgehellt ist.
- Die Paste prüfen: Sie soll streichfähig und cremig sein. Falls sie zu fest ist, das restliche Wasser teelöffelweise einarbeiten. Wegen der salzigen Fischrogenpaste erst jetzt probieren und nur bei Bedarf mit etwas zusätzlichem Zitronensaft abschmecken.
- Die Taramosalata abdecken und mindestens 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Vor dem Servieren kurz durchrühren und in einer Schale anrichten.
Konsistenz und Geschmack abstimmen
Die fertige Taramosalata sollte cremig und streichfähig sein, aber nicht flüssig vom Löffel laufen. Ist sie zu fest, jeweils einen Teelöffel kaltes Wasser einarbeiten; wird sie zu weich, kurz kühlen und nicht zusätzlich Öl einrühren. Wegen des salzigen Fischrogens erst am Ende abschmecken und nur bei Bedarf etwas Zitronensaft ergänzen.
Aufbewahrung
Die Paste abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Vor dem Servieren kurz durchrühren; gekühlt wird die Konsistenz fester und der Geschmack ausgeprägter.