Sukiyaki ist ein japanisches Eintopfgericht, bei dem dünn geschnittenes Rindfleisch, Tofu und Gemüse direkt in einer kräftigen, leicht süßlichen Soja-Brühe gegart werden. Die Zutaten kommen dabei nach und nach in den Topf, sodass das Fleisch zart bleibt und die unterschiedlichen Garzeiten berücksichtigt werden. Diese Fassung kombiniert Chinakohl, Shiitake, Frühlingszwiebeln und Shirataki-Nudeln zu einem sättigenden Gericht für vier Personen. Serviert wird Sukiyaki am besten direkt aus dem Topf, solange Brühe und Einlagen heiß sind.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Chinakohl waschen, abtropfen lassen und in etwa 4 cm breite Streifen schneiden. Shiitake mit einem sauberen Tuch abreiben, die Stiele entfernen und die Hüte je nach Größe halbieren oder vierteln. Frühlingszwiebeln waschen, trocken tupfen und schräg in 4 cm lange Stücke schneiden. Tofu aus der Verpackung nehmen, abtropfen lassen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Shirataki-Nudeln in ein Sieb geben, gründlich abspülen und in etwa 8 cm lange Stücke schneiden.
- Dashi oder Gemüsebrühe, Sojasauce, Mirin und braunen Zucker in einem Messbecher verrühren, bis sich der Zucker weitgehend gelöst hat.
- Das Öl in einem breiten Topf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Etwa ein Drittel des dünn geschnittenen Rindfleischs nebeneinander hineinlegen und 30 bis 45 Sekunden pro Seite anbraten, bis die Oberfläche gerade gebräunt ist. Das Fleisch aus dem Topf nehmen und mit den übrigen zwei Dritteln ebenso verfahren. Die angebratenen Fleischscheiben beiseitestellen; sie werden später nochmals kurz in der Brühe erwärmt.
- Die vorbereitete Brühe in den Topf gießen und einmal kräftig aufkochen lassen. Tofu, Shirataki-Nudeln und Shiitake hineingeben, die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und alles 8 Minuten leise köcheln lassen.
- Chinakohl und Frühlingszwiebeln in die Brühe geben. Weitere 5 bis 7 Minuten köcheln lassen, bis der Chinakohl weich ist, aber noch etwas Biss hat. Die Zutaten dabei möglichst in getrennten Bereichen des Topfes liegen lassen.
- Das angebratene Rindfleisch zwischen die übrigen Zutaten legen und 1 bis 2 Minuten in der heißen Brühe ziehen lassen, bis es vollständig durchgegart ist. Den Topf sofort vom Herd nehmen und das Sukiyaki direkt heiß servieren.
Die Zutaten im Topf richtig staffeln
Zuerst kommen die festen und länger garenden Zutaten wie Tofu, Shirataki-Nudeln und Pilze in die Brühe. Chinakohl und Frühlingszwiebeln folgen kurz danach, während das dünne Rindfleisch erst portionsweise gegen Ende hineingegeben wird. So gart es nur so lange wie nötig und bleibt zart.
Reste aufbewahren und aufwärmen
Übrig gebliebenes Sukiyaki nach dem Essen zügig in flache Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von zwei Tagen vollständig durcherhitzen; das Rindfleisch dabei nicht nur lauwarm werden lassen. Die Nudeln können beim Aufwärmen Brühe aufnehmen, daher bei Bedarf 50 bis 100 ml Wasser ergänzen.