Die Stubenhocker-Suppe mit Chäs ist eine sämige, herzhafte Käsesuppe mit Kartoffeln und Lauch. Zwiebel und Lauch geben der Brühe Würze, während Kartoffeln für Bindung und eine angenehm cremige Konsistenz sorgen. Der Käse wird erst am Ende eingerührt, damit sein Geschmack klar erhalten bleibt und die Suppe nicht unnötig lange kocht. Sie passt als wärmende Hauptmahlzeit für vier Personen.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln beziehungsweise hacken. Lauch längs aufschneiden, gründlich waschen und in feine Ringe schneiden. Kartoffeln schälen, waschen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und fein schneiden. Den Käse von der Rinde befreien, falls nötig, und grob reiben.
- Die Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebel, Knoblauch und Lauch darin 5 Minuten anschwitzen, bis der Lauch weich wird, aber keine kräftige Farbe annimmt.
- Die Kartoffelwürfel dazugeben und 2 Minuten mitdünsten. Das Mehl darüberstäuben und 1 Minute unter Rühren anschwitzen. Gemüsebrühe und Milch nach und nach unter Rühren angießen, damit keine Klümpchen entstehen.
- Die Suppe aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und 18 bis 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Dabei gelegentlich umrühren. Die Kartoffeln sollen vollständig weich sein, bevor die Suppe püriert wird.
- Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit dem Stabmixer glatt pürieren. Pfeffer, Muskatnuss und zunächst 0,5 TL Salz einrühren. Den geriebenen Käse portionsweise unterrühren, bis er geschmolzen ist. Die Suppe nicht mehr sprudelnd kochen lassen, damit der Käse möglichst glatt bleibt. Abschmecken und bei Bedarf vorsichtig nachsalzen.
- Die Suppe auf vier Schalen verteilen und mit dem geschnittenen Schnittlauch bestreuen. Sofort servieren.
Welcher Käse passt am besten?
Gut geeignet sind kräftige, gut schmelzende Käsesorten wie Gruyère, Bergkäse oder ein würziger Schweizer Schnittkäse. Je reifer und salziger der Käse ist, desto vorsichtiger sollte die Suppe am Ende nachgesalzen werden. Sehr trockene Hartkäse schmelzen weniger glatt und können die Suppe leicht körnig machen.
Aufbewahren und Aufwärmen
Reste zügig abkühlen lassen, in flache Behälter füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von zwei Tagen verbrauchen und zum Aufwärmen bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam erhitzen, ohne die Suppe sprudelnd kochen zu lassen. Falls sie nach dem Kühlen zu dick geworden ist, mit wenig Milch oder Brühe glatt rühren.