Diese Steinpilz-Speck-Soße verbindet das kräftige, leicht nussige Aroma von Steinpilzen mit würzigem, knusprig ausgelassenem Speck. Zwiebel, Knoblauch und Brühe geben der cremigen Sauce Tiefe, während ein kleiner Mehlanteil für eine sämige Konsistenz sorgt. Sie passt besonders gut zu Pasta, Semmelknödeln oder kurz gebratenem Fleisch und ist in etwa 35 Minuten servierbereit.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Steinpilze mit einer weichen Bürste oder einem leicht feuchten Tuch sorgfältig säubern, die unteren Stielenden abschneiden und die Pilze in etwa 3 mm dicke Scheiben schneiden. Speck und Zwiebel klein würfeln, die Knoblauchzehe fein hacken.
- Eine große Pfanne oder einen flachen Topf auf mittlere bis hohe Hitze stellen. Den Speck ohne zusätzliches Fett 3 bis 4 Minuten auslassen, bis er leicht gebräunt ist. Die Butter und die Steinpilze zugeben und 5 bis 6 Minuten braten, bis die Pilze sichtbar zusammenfallen und an den Rändern leicht gebräunt sind.
- Zwiebel und Knoblauch zugeben und 2 bis 3 Minuten mitbraten, bis die Zwiebel glasig ist. Das Mehl darüberstäuben und unter ständigem Rühren etwa 1 Minute anschwitzen, ohne es dunkel werden zu lassen.
- Die Brühe nach und nach unter Rühren angießen, damit keine Klümpchen entstehen. Die Sahne, den Majoran und den Pfeffer einrühren und die Soße bei mittlerer Hitze 6 bis 8 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie sämig ist und den Löffel leicht überzieht.
- Den Zitronensaft einrühren. Die Steinpilz-Speck-Soße probieren und nur bei Bedarf vorsichtig salzen, da Speck und Brühe bereits Salz mitbringen. Sofort servieren.
So bleibt die Soße aromatisch
Die Steinpilze nur trocken abbürsten oder mit einem leicht feuchten Tuch säubern; längeres Wässern verdünnt ihr Aroma. Erst die Pilze kräftig anbraten und anschließend mit Brühe und Sahne ablöschen, damit sich Röstaromen und Pilzgeschmack in der Soße verbinden.
Aufbewahren und aufwärmen
Übrig gebliebene Soße nach dem Kochen zügig abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Beim Erwärmen bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam heiß werden lassen und bei Bedarf mit einem kleinen Schuss Brühe oder Sahne glatt rühren.