Spaghetti mit Radicchio verbindet bissfeste Pasta mit dem leicht herben, beim Schmoren milder werdenden Geschmack des roten Salats. Schalotte, Knoblauch, Zitrone und Pecorino geben dem Gericht Würze und Frische, während geröstete Walnüsse für Kontrast sorgen. Die Sauce entsteht direkt in der Pfanne und wird mit etwas Nudelwasser cremig gebunden. Das vegetarische Pastagericht steht nach rund 30 Minuten auf dem Tisch.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Radicchio waschen, trocken schleudern, längs vierteln und in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. Schalotten schälen und in feine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Die Walnusskerne grob hacken. Die Zitrone auspressen und etwa 30 ml Saft abmessen.
- Eine große Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze erwärmen. Die gehackten Walnusskerne darin 2 bis 3 Minuten rösten, bis sie duften. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
- Während das Nudelwasser erhitzt wird, einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen und mit 8 g Salz würzen. Die Spaghetti darin nach Packungsangabe bissfest kochen. Vor dem Abgießen 150 ml Kochwasser auffangen.
- Während die Spaghetti kochen, das Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Schalotten und Knoblauch darin 2 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen. Den Radicchio hinzufügen, mit dem Pfeffer würzen und 5 bis 6 Minuten braten, bis er deutlich zusammengefallen und an den Rändern leicht gebräunt ist.
- Die abgegossenen Spaghetti zum Radicchio in die Pfanne geben. 100 ml des aufgefangenen Kochwassers und den Zitronensaft hinzufügen und alles 1 bis 2 Minuten schwenken, bis die Flüssigkeit die Pasta leicht überzieht. Falls die Spaghetti noch trocken wirken, das restliche Kochwasser portionsweise einarbeiten.
- Die Pfanne vom Herd nehmen und 40 g Pecorino unterheben. Die Spaghetti auf vier Teller verteilen und mit den gerösteten Walnüssen sowie dem restlichen Pecorino bestreuen. Sofort servieren.
So bleibt der Radicchio ausgewogen
Den Radicchio erst bei mittlerer Hitze zusammenfallen lassen und anschließend kurz weiterbraten. So verliert er einen Teil seiner Herbe, ohne völlig weich zu werden. Die Säure der Zitrone und der salzige Pecorino runden den Geschmack ab; zusätzliche Süße ist nicht nötig.
Reste aufbewahren und erwärmen
Übrig gebliebene Pasta in einem flachen, gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Zum Erwärmen einen kleinen Schuss Wasser in die Pfanne geben und die Spaghetti bei mittlerer Hitze langsam lockern, damit sie nicht trocken werden.