Sherry-Champignons sind gebratene Pilze mit einer aromatischen, leicht nussigen Sauce aus trockenem Sherry und Sahne. Durch das kräftige Anbraten bleiben die Champignons würzig und erhalten eine angenehm feste Konsistenz, während die Sauce erst am Ende in der Pfanne bindet. Die Zubereitung passt als warme Beilage, auf geröstetem Brot oder zu Reis und Pasta. Für die Sauce sollte trockener Sherry verwendet werden, dessen Alkohol beim kurzen Einkochen nicht vollständig verschwindet.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Champignons mit einem Tuch oder einer weichen Bürste säubern und je nach Größe halbieren oder in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Schalotte und Knoblauch schälen und fein würfeln beziehungsweise hacken. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken.
- Eine große Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Öl und 15 g Butter hineingeben, die Champignons hinzufügen und 5 bis 7 Minuten braten, bis sie deutlich gebräunt sind und die austretende Flüssigkeit weitgehend verdampft ist.
- Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Schalotte und Knoblauch zu den Pilzen geben und 2 Minuten unter gelegentlichem Wenden mitbraten, ohne den Knoblauch dunkel werden zu lassen.
- Den Sherry angießen und 3 bis 4 Minuten offen einkochen lassen, bis die Flüssigkeit etwa auf die Hälfte reduziert ist. Dabei den Bratensatz vom Pfannenboden lösen.
- Sahne, die restlichen 10 g Butter und 2 g Salz einrühren. Die Sauce 2 bis 3 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie die Champignons leicht überzieht. Mit Pfeffer und Zitronensaft abschmecken, die Petersilie unterheben und sofort servieren.
Aufbewahren und Aufwärmen
Übrig gebliebene Sherry-Champignons abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen die Pilze bei mittlerer Hitze in einer Pfanne erwärmen; falls die Sauce zu stark eingedickt ist, mit einem kleinen Schuss Wasser oder Sahne lockern.
Welche Champignons eignen sich?
Weiße oder braune Zuchtchampignons funktionieren gleichermaßen. Braune Champignons schmecken etwas kräftiger, während weiße Champignons die Sherrynote zurückhaltender zur Geltung bringen. Wichtig ist vor allem, die Pilze portionsweise beziehungsweise in einer ausreichend großen Pfanne zu braten, damit sie Farbe annehmen statt im eigenen Saft zu dünsten.