Sechskornbrot

Dieses Sechskornbrot verbindet Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Gerste und Hirse zu einem aromatischen, saftigen Kastenbrot. Die verschiedenen Getreide bringen eine leicht nussige Note und eine fein abwechslungsreiche Krume, ohne dass das Brot schwer oder kompakt wird. Haferflocken sorgen für zusätzliche Saftigkeit, während die kräftigeren Mehle den Geschmack abrunden. Das Brot wird mit Hefe geführt und braucht insgesamt etwas Zeit zum Aufgehen, bleibt in der Zubereitung aber unkompliziert.

Aufgeschnittenes Sechskornbrot mit kräftiger Kruste und saftiger, fein strukturierter Krume
Beispielbild zum Rezept: Sechskornbrot
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Gehzeit 1 Stunde 30 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 40 Minuten

Zutaten

Für 1 Brot (Kastenform 25 cm)
Für den Teig
  • 250 g Weizenmehl Type 550
  • 100 g Roggenmehl Type 1150
  • 80 g Dinkelmehl Type 630
  • 50 g zarte Haferflocken
  • 40 g Gerstenmehl
  • 30 g Hirsemehl
  • 540 ml lauwarmes Wasser
  • 7 g Trockenhefe
  • 12 g Salz
  • 15 g Rapsöl
Für die Form
  • 5 g Rapsöl zum Ausfetten

Küchenhelfer

  • 1 Kastenform, 25 cm
  • 1 Küchenmaschine mit Knethaken oder große Rührschüssel
  • 1 Kuchengitter zum vollständigen Auskühlen

Zubereitung
 

Teig herstellen
  1. Weizenmehl, Roggenmehl, Dinkelmehl, Haferflocken, Gerstenmehl, Hirsemehl und Salz in einer großen Schüssel mischen. Trockenhefe im lauwarmen Wasser auflösen und mit 15 g Rapsöl zu den trockenen Zutaten geben.
  2. Die Mischung zunächst auf niedriger Stufe, dann auf mittlerer Stufe etwa 8 Minuten kneten, bis ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht. Der Teig muss nicht vollständig glatt werden, sollte aber keine trockenen Mehlnester mehr enthalten.
  3. Die Schüssel abdecken und den Teig bei Raumtemperatur etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
Formen und Backen
  1. Eine Kastenform von 25 cm Länge mit 5 g Rapsöl ausfetten. Den gegangenen Teig mit leicht angefeuchteten Händen einmal von außen zur Mitte falten, zu einem länglichen Laib formen und mit der Naht nach unten in die Form legen.
  2. Den Teig abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Form auf die zweite Schiene von unten stellen und das Brot 15 Minuten bei 220 °C backen. Die Temperatur auf 190 °C reduzieren und weitere 30 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn die Kruste kräftig gebräunt ist und die Unterseite beim Klopfen hohl klingt; bei Verwendung eines Thermometers sollte die Kerntemperatur etwa 94 °C betragen.
  4. Das Brot 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, anschließend herauslösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Erst nach mindestens 60 Minuten anschneiden.
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So bleibt das Brot saftig

Das Brot erst anschneiden, wenn es vollständig ausgekühlt ist. In einem Baumwolltuch oder Brotkasten bleibt die Krume etwa zwei bis drei Tage angenehm saftig; für längere Aufbewahrung das ausgekühlte Brot in Scheiben einfrieren.

Woran erkennt man den richtigen Garpunkt?

Die Oberfläche soll kräftig gebräunt sein und der Laib beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen. Wer ein Thermometer verwendet, kann sich an etwa ನ್ನ94 °C Kerntemperatur orientieren; vor dem Anschneiden mindestens eine Stunde auf einem Gitter auskühlen lassen.

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