Schweinebraten

Schweinebraten ist ein langsam im Ofen gegartes Stück Schweinefleisch mit saftigen Scheiben und einer kräftigen Bratensauce. Für diese Fassung wird eine Schweineschulter zunächst angebraten und anschließend auf einem Bett aus Zwiebeln und Möhren geschmort. Das Fleisch bleibt schnittfest und zart, während das Gemüse zusammen mit dem Bratensatz eine aromatische Sauce ergibt. Ein Fleischthermometer erleichtert die Kontrolle des sicheren und gewünschten Garpunkts.

Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 2 Stunden 10 Minuten
Ruhezeit 15 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 50 Minuten

Zutaten

Für 4 Portionen
Für den Braten
  • 1,2 kg Schweineschulter ohne Knochen
  • 18 g Salz
  • 2 EL Rapsöl
Für die Sauce
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Möhren
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 500 ml ungesalzene Fleischbrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 15 g Speisestärke
  • 30 ml kaltes Wasser

Küchenhelfer

  • 1 ofenfester Bräter für etwa 3 l Inhalt
  • 1 Fleischthermometer

Zubereitung
 

Für den Braten
  1. Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Schweineschulter mit Küchenpapier trocken tupfen und rundum mit dem Salz einreiben.
  2. Das Öl im ofenfesten Bräter auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen. Die Schweineschulter darin rundum jeweils 2 bis 3 Minuten kräftig anbraten, bis sie deutlich gebräunt ist. Das Fleisch aus dem Bräter nehmen.
Für die Sauce
  1. Die Zwiebeln und Möhren schälen und grob würfeln. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Zwiebeln und Möhren im Bräter 4 Minuten anrösten, dann den Knoblauch 1 Minute mitrösten.
  2. Das Tomatenmark einrühren und 1 Minute rösten. Mit etwa 100 ml Fleischbrühe ablöschen und den Bratensatz vom Boden lösen. Die restliche Brühe, Lorbeerblätter und Majoran zugießen.
  3. Die Schweineschulter mit der kräftigeren Fettseite nach oben in den Bräter legen. Den Bräter ohne Deckel in den Ofen stellen und den Braten etwa 120 Minuten garen, bis die dickste Stelle eine Kerntemperatur von mindestens 78 °C erreicht. Bei deutlich abweichender Größe die Garzeit entsprechend verlängern oder verkürzen; die Kerntemperatur ist entscheidend.
  4. Den Braten aus dem Bräter nehmen, locker mit Alufolie abdecken und 15 Minuten ruhen lassen. Lorbeerblätter aus dem Bräter entfernen. Das Gemüse und die Sauce fein pürieren oder durch ein Sieb streichen.
  5. Die Speisestärke mit dem kalten Wasser glatt verrühren. Die Sauce in einem Topf oder im Bräter aufkochen, die Stärke einrühren und 1 bis 2 Minuten köcheln lassen, bis sie leicht bindet. Mit Salz abschmecken, den Braten in Scheiben schneiden und mit der Sauce servieren.
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So bleibt der Braten saftig

Den Braten nach dem Garen mindestens 15 Minuten locker abgedeckt ruhen lassen, bevor er angeschnitten wird. So verteilt sich der Fleischsaft besser und die Scheiben bleiben saftiger. Wird die Oberfläche zu dunkel, die Form locker mit Alufolie abdecken, ohne das Fleisch vollständig zu verschließen.

Aufbewahren und aufwärmen

Übrig gebliebene Scheiben mit etwas Sauce in einem flachen, verschlossenen Behälter zügig kühlen und im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen das Fleisch in der Sauce bei niedriger Hitze oder abgedeckt im Ofen erwärmen, damit es nicht austrocknet.

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