Schwäbischer Kartoffelsalat wird aus festkochenden Kartoffeln zubereitet und mit einer warmen Brühe-Vinaigrette angemacht. Die Kartoffelscheiben bleiben dabei weich und saftig, ohne in Mayonnaise zu liegen. Zwiebeln, kräftiger Essig und etwas Senf geben dem Salat Würze, während das Öl die Marinade abrundet. Besonders gut schmeckt er lauwarm oder zimmerwarm als Beilage zu gebratenen oder vegetarischen Gerichten.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Kartoffeln gründlich unter fließendem Wasser abbürsten. Mit Schale in einen großen Topf legen, knapp mit kaltem Wasser bedecken und zum Kochen bringen.
- Die Kartoffeln bei mittlerer Hitze etwa 20 bis 25 Minuten garen, bis ein Messer ohne großen Widerstand bis zur Mitte gleitet. Das Kochwasser abgießen und die Kartoffeln 10 Minuten abkühlen lassen, bis sie noch warm, aber gut handhabbar sind.
- Während die Kartoffeln garen, die Zwiebel schälen, längs halbieren und fein würfeln.
- Die Gemüsebrühe in einem kleinen Topf erhitzen, aber nicht sprudelnd kochen lassen. Essig, Senf, Zucker, Salz und Pfeffer einrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- Die warmen Kartoffeln vorsichtig pellen und in etwa 3 bis 4 mm dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben in eine große Schüssel geben und die Zwiebelwürfel darüberstreuen.
- Die warme Brühe-Mischung über die Kartoffeln gießen und die Schüssel vorsichtig schwenken oder mit einem breiten Löffel von unten nach oben wenden. Den Salat 5 Minuten ziehen lassen, damit die Kartoffeln die Flüssigkeit aufnehmen.
- Das Öl darübergeben und den Kartoffelsalat nochmals vorsichtig wenden. Abschmecken und lauwarm oder zimmerwarm servieren.
So bleibt der Kartoffelsalat saftig
Die Kartoffeln am besten noch handwarm schneiden und sofort mit der warmen Brühe übergießen. Dadurch nehmen die Scheiben die Marinade gleichmäßig auf. Wird der Salat später serviert, vor dem Abschmecken nochmals vorsichtig wenden und bei Bedarf mit einem kleinen Schuss Brühe lockern.
Aufbewahrung und Vorbereitung
Im Kühlschrank hält sich der Kartoffelsalat gut abgedeckt etwa zwei Tage. Vor dem Servieren rechtzeitig herausnehmen und nicht direkt eiskalt anbieten, da sich Aroma und Konsistenz bei Zimmertemperatur besser entfalten. Zum Einfrieren ist er wegen der weichen Kartoffelstruktur nicht geeignet.