Schokokipferl sind zarte, mürbe Halbmonde mit kräftigem Kakaogeschmack und einer leicht nussigen Note. Der Teig wird mit gemahlenen Haselnüssen verfeinert, vor dem Formen gekühlt und anschließend nur kurz gebacken, damit die Kipferl hell bleiben und im Inneren fein mürbe werden. Nach dem Auskühlen passen sie besonders gut zu Kaffee, Tee oder auf einen gemischten Plätzchenteller.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Mehl, Kakaopulver, gemahlene Haselnüsse, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter in Würfeln und das Eigelb zugeben und alles rasch zu einem glatten Mürbeteig verkneten.
- Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, abdecken und 45 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Den gekühlten Teig in 32 gleich große Stücke teilen, jeweils zu etwa 7 cm langen Rollen formen und die Enden leicht spitz auslaufen lassen. Die Rollen zu kleinen Halbmonden biegen und mit etwas Abstand auf die Bleche legen.
- Die Schokokipferl nacheinander jeweils 11 bis 12 Minuten backen. Sie sollen an den Rändern fest sein, in der Mitte aber noch weich wirken und ihre dunkle Farbe behalten.
- Die Kipferl 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und weitere 10 Minuten vollständig auskühlen lassen. Erst danach in eine Keksdose legen.
So bleiben die Kipferl mürbe
Den Teig nur so lange verkneten, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Wird er durch langes Kneten warm oder elastisch, verlieren die Kipferl ihre zarte Struktur. Die geformten Kipferl vor dem Backen möglichst gleich dick halten, damit die Spitzen nicht zu dunkel werden.
Aufbewahrung
Vollständig ausgekühlte Schokokipferl in einer gut schließenden Keksdose zwischen Lagen aus Backpapier aufbewahren. Dort bleiben sie etwa zwei bis drei Wochen mürbe; nach ein bis zwei Tagen entwickelt sich das Aroma noch etwas stärker.