Schlehen-Apfelmarmelade verbindet die herbe, leicht mandelartige Note reifer Schlehen mit der milden Süße und natürlichen Bindung von Äpfeln. Die Schlehen werden weich gekocht und durch ein Sieb gestrichen, damit die Steine nicht in der Marmelade bleiben. So entsteht ein aromatischer, fein stückiger bis glatter Fruchtaufstrich, der besonders gut auf Brot, zu Käse oder zum Verfeinern dunkler Saucen passt.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Schraubgläser und Deckel gründlich mit heißem Wasser reinigen, anschließend mit kochendem Wasser ausspülen und bis zum Füllen sauber bereitstellen.
- Die Schlehen waschen und mit 100 ml Wasser in einen großen Topf geben. Aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten garen, bis die Früchte weich sind und aufplatzen. Die Masse portionsweise durch ein feines Sieb streichen und die Steine sowie Schalenreste entfernen.
- Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Es sollten etwa 650 g vorbereitetes Apfelfruchtfleisch übrig bleiben.
- Schlehenmark, Apfelwürfel, Gelierzucker und Zitronensaft in einem ausreichend großen Topf gründlich vermischen. Unter Rühren langsam erhitzen, bis die Masse vollständig kocht. Ab dem sprudelnden Kochen 4 Minuten kräftig weiterkochen und dabei regelmäßig rühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
- Einen kleinen Klecks Marmelade auf einen kalten Teller geben und kurz abkühlen lassen. Wird die Masse fest, die heiße Marmelade sofort bis knapp unter den Rand in die vorbereiteten Gläser füllen, die Ränder sauber abwischen und die Gläser direkt verschließen.
So bleibt die Marmelade aromatisch
Die gefüllten Gläser sofort verschließen und vollständig abkühlen lassen. Ungeöffnete Gläser dunkel und kühl lagern; nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und stets mit sauberem Besteck entnehmen.
Konsistenz prüfen
Für die Gelierprobe einen kleinen Klecks auf einen kalten Teller geben. Wird die Oberfläche nach kurzer Abkühlzeit fest und läuft beim Neigen nur langsam auseinander, ist die Marmelade ausreichend geliert.