Schinkensülze ist eine kalte, schnittfeste Zubereitung aus gekochtem Schinken, Gewürzgurken und einem herzhaft-säuerlichen Gelée. Die Schinkenstücke bleiben saftig, während Gurken, Zwiebel und Petersilie für Frische und leichten Biss sorgen. Das Gelée wird mit Brühe, Essig und Gelatine angesetzt und benötigt anschließend mehrere Stunden zum vollständigen Festwerden. Serviert wird die Sülze in Scheiben, zum Beispiel mit kräftigem Brot oder Bratkartoffeln.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Schinken in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Die Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken.
- Die gemahlene Gelatine mit 50 ml kaltem Wasser verrühren und nach Packungsangabe quellen lassen.
- Die Fleischbrühe mit Essig, Zucker und Pfeffer in einem kleinen Topf erhitzen. Die Flüssigkeit soll heiß sein, aber nicht sprudelnd kochen. Abschmecken; zusätzliches Salz ist wegen der Brühe und des Schinkens meist nicht nötig.
- Die gequollene Gelatine in die heiße, nicht mehr kochende Brühe einrühren, bis sie vollständig gelöst ist. Den Topf vom Herd nehmen und die Mischung etwa 10 Minuten abkühlen lassen, damit die Schinkenstücke beim Einfüllen nicht unnötig erwärmt werden.
- Ein Drittel der Schinkenwürfel, Gurkenscheiben, Zwiebel und Petersilie in der Kastenform verteilen. Mit einem Drittel der Brühe übergießen. Die Schichten zweimal wiederholen und die restliche Brühe langsam darübergießen. Die Form vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen, damit eingeschlossene Luftblasen aufsteigen.
- Die Form abdecken und mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank kühlen, bis die Sülze vollständig fest ist. Zum Stürzen die Form kurz in warmes Wasser tauchen, die Sülze am Rand vorsichtig lösen und auf eine Platte stürzen. In sechs gleichmäßige Scheiben teilen.
So bleibt die Sülze schnittfest
Die Gelatinemischung darf nach dem Einrühren nicht mehr sprudelnd kochen, weil die Gelierleistung darunter leiden kann. Vor dem Einfüllen sollte die Brühe kräftig, leicht säuerlich und etwas salziger schmecken, da die Kälte den Geschmack abrundet. Die Form erst stürzen, wenn die Sülze vollständig durchgekühlt und fest ist.
Aufbewahrung und Servieren
Die Schinkensülze bleibt abgedeckt im Kühlschrank und sollte innerhalb von zwei bis drei Tagen verzehrt werden. Zum Lösen die Form kurz in warmes Wasser tauchen, ohne dass Wasser an die Sülze gelangt, und anschließend auf eine Platte stürzen. Ein scharfes, angefeuchtetes Messer ergibt saubere Scheiben.