Der Sauerkraut-Topf verbindet milden Weißfisch mit säuerlichem Kraut, Kartoffeln und einer leicht cremigen Brühe. Die Kartoffelwürfel garen direkt im Topf, während der Fisch erst am Ende dazukommt und dadurch saftig bleibt. Senf, Zwiebel und Dill geben dem Gericht Würze, ohne die frische Säure des Sauerkrauts zu überdecken. Serviert wird der Eintopf direkt aus dem Topf als vollständige Mahlzeit.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Sauerkraut in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Dill waschen, trocken schütteln und fein hacken. Fischfilet trocken tupfen, in vier gleich große Stücke teilen und rundum mit dem Pfeffer würzen.
- Das Öl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel 2 bis 3 Minuten anschwitzen, bis sie glasig ist.
- Kartoffelwürfel, Sauerkraut und Gemüsebrühe in den Topf geben. Aufkochen, die Hitze auf mittlere bis niedrige Stufe reduzieren und alles zugedeckt etwa 12 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Kartoffeln fast weich sind.
- Kochsahne und Senf einrühren. Den Zitronensaft und zunächst 1 g Salz zugeben. Den Topfinhalt wieder bis knapp unter den Siedepunkt erhitzen.
- Die vier Fischstücke auf das Sauerkraut legen und den Topf wieder zudecken. Bei niedriger Hitze 7 bis 9 Minuten gar ziehen lassen, bis der Fisch im Kern vollständig undurchsichtig ist und sich leicht in Lamellen teilen lässt. Bei dicken Stücken den sicheren Garzustand im dicksten Bereich prüfen; eine Kerntemperatur von etwa 63 °C ist ein geeigneter Richtwert.
- Den Eintopf vorsichtig abschmecken und bei Bedarf mit dem restlichen Salz würzen. Den gehackten Dill darüberstreuen und den Sauerkraut-Topf sofort servieren.
Welcher Fisch eignet sich?
Am besten passen feste, milde Filets wie Kabeljau, Seelachs oder Schellfisch. Schneide die Stücke möglichst gleich groß, damit sie gleichzeitig gar werden. Der Fisch ist fertig, wenn er im Kern vollständig undurchsichtig ist und sich leicht in Lamellen teilen lässt; bei dicken Stücken kann zusätzlich eine Kerntemperatur von etwa 63 °C geprüft werden.
Aufbewahren und Aufwärmen
Reste rasch in flache, saubere Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen den Topf nur sanft erhitzen und den Fisch vorsichtig wenden, damit er nicht zerfällt. Für die beste Konsistenz sollte der Eintopf innerhalb von zwei Tagen verbraucht werden.