Diese Sauerkohlsuppe auf estländische Art ist eine kräftige, säuerlich-würzige Suppe mit Schweinefleisch, Graupen und Kartoffeln. Das Fleisch und die Graupen geben der Brühe Substanz, während das Sauerkraut für Frische und eine angenehm herzhafte Säure sorgt. Kartoffeln und Möhren runden die rustikale Einlage ab. Die Mengen ergeben vier sättigende Portionen und eignen sich besonders für kalte Tage.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Zwiebeln und Möhren schälen, Kartoffeln schälen und alles in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Die Schweineschulter in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Perlgraupen in einem Sieb gründlich abspülen. Den Dill fein hacken.
- Das Rapsöl in einem großen Topf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Fleischwürfel darin 5 Minuten rundum anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Zwiebeln und Möhren zugeben und 5 Minuten mitbraten.
- Perlgraupen, Brühe, Wasser, Lorbeerblätter, Piment, Kümmel und schwarzen Pfeffer in den Topf geben. Alles kräftig aufkochen, dann die Hitze reduzieren und die Suppe zugedeckt 45 Minuten leise köcheln lassen. Zwischendurch prüfen, dass die Flüssigkeit nur sanft köchelt.
- Die Kartoffelwürfel einrühren und die Suppe weitere 15 Minuten köcheln lassen, bis Kartoffeln, Graupen und Fleisch fast gar sind.
- Das Sauerkraut unterrühren und die Suppe noch 15 Minuten ohne starkes Kochen garen, bis die Kartoffeln weich und das Fleisch vollständig durchgegart sind. Lorbeerblätter und Pimentkörner entfernen, den Dill einrühren und erst jetzt vorsichtig mit Salz abschmecken.
Säure und Würze ausbalancieren
Ist das Sauerkraut sehr sauer oder salzig, zunächst nur einen Teil der vorgesehenen Brühe verwenden und am Ende mit heißem Wasser ausgleichen. Salz erst nach dem Kochen zugeben, da sowohl Sauerkraut als auch Brühe unterschiedlich stark gewürzt sein können.
Aufbewahren und aufwärmen
Die Suppe nach dem Kochen zeitnah in flache, saubere Behälter verteilen und kühlen. Im Kühlschrank hält sie sich etwa zwei bis drei Tage; beim Aufwärmen portionsweise vollständig durcherhitzen. Durch das Quellen der Graupen wird die Suppe am nächsten Tag meist etwas dicker.