Rouladen mit Schinkenfüllung

Diese Rouladen werden aus dünnen Rinderrouladen zubereitet und mit herzhaftem Kochschinken, Zwiebeln, Senf und Gewürzgurken gefüllt. Beim Schmoren werden sie zart, während die Füllung würzige Saftigkeit ins Fleisch bringt. Die Sauce entsteht im selben Bräter aus dem kräftigen Ansatz, Röstgemüse und Rinderfond. Für ein gleichmäßiges Ergebnis die Rouladen straff aufrollen und vor dem Schmoren sorgfältig verschließen.

Rinderrouladen mit Kochschinken, Zwiebeln und Gewürzgurken in kräftiger Sauce
Beispielbild zum Rezept: Rouladen mit Schinkenfüllung
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 45 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 20 Minuten

Zutaten

Für 4 Portionen
Für die Rouladen
  • 4 Rinderrouladen je etwa 160 g, dünn geschnitten
  • 120 g Kochschinken in 4 Scheiben
  • 2 EL mittelscharfer Senf
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Gewürzgurken
  • 1 TL Salz zurückhaltend dosieren, da Schinken und Gurken bereits salzig sind
  • 0.5 TL schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
Für Sauce und Schmoren
  • 30 ml Rapsöl
  • 2 Möhren
  • 100 g Knollensellerie
  • 1 Zwiebel
  • 25 g Tomatenmark
  • 600 ml natriumarmer Rinderfond
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Wacholderbeeren leicht angedrückt

Küchenhelfer

  • 1 Schwerer Bräter mit Deckel
  • 4 Rouladennadeln oder Küchengarn zum Verschließen der Rouladen

Zubereitung
 

Für die Rouladen
  1. Die Zwiebel für die Füllung schälen und fein würfeln. Die Gewürzgurken ebenfalls fein würfeln. Die Möhren, den Knollensellerie und die zweite Zwiebel für die Sauce schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
  2. Die Rinderrouladen trocken tupfen und auf der Arbeitsfläche ausbreiten. Jede Scheibe dünn mit insgesamt 2 EL Senf bestreichen, mit einer Scheibe Kochschinken belegen und mit den gewürfelten Gurken sowie der Zwiebel aus der Füllung bestreuen. Mit Salz und Pfeffer würzen, dabei das Salz wegen des Schinkens und der Gurken sparsam verwenden.
  3. Die Seitenränder der Rinderrouladen etwas nach innen schlagen, das Fleisch von der schmalen Seite her straff aufrollen und jede Roulade mit einer Rouladennadel oder Küchengarn verschließen.
Für Sauce und Schmoren
  1. Das Rapsöl in einem schweren Bräter erhitzen. Die Rouladen darin bei mittelhoher Hitze rundherum insgesamt etwa 8 Minuten kräftig anbraten, bis sie gebräunt sind. Herausnehmen und kurz beiseitestellen.
  2. Möhren, Sellerie und die zweite gewürfelte Zwiebel in den Bräter geben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten anrösten. Das Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten.
  3. Den Rinderfond angießen und den Bratensatz vom Boden lösen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren zugeben, die Rouladen wieder in den Bräter legen und die Flüssigkeit knapp unter dem Siedepunkt erhitzen. Den Deckel auflegen und die Rouladen bei sehr niedriger Hitze etwa 90 Minuten sanft schmoren, bis das Fleisch weich ist. Bei Bedarf etwas Wasser nachgießen, sodass der Boden des Bräters stets mit Flüssigkeit bedeckt bleibt.
  4. Die Rouladen aus dem Bräter nehmen und abgedeckt warm halten. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren entfernen. Das Gemüse und die Schmorflüssigkeit mit einem Stabmixer fein pürieren oder durch ein Sieb streichen. Die Sauce abschmecken, die Rouladennadeln beziehungsweise das Küchengarn entfernen und die Rouladen in der Sauce servieren.
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Woran erkennt man den richtigen Garpunkt?

Die Rouladen sind fertig, wenn sich ein schmales Messer leicht in das Fleisch stechen lässt und die Rollen beim Anheben weich nachgeben. Je nach Dicke der Scheiben und Fleischstück kann die Schmorzeit um etwa 10 bis 15 Minuten variieren.

Rouladen aufbewahren und aufwärmen

Rouladen und Sauce nach dem Kochen zeitnah in flache, saubere Behälter verteilen und im Kühlschrank lagern. Zum Aufwärmen die Rouladen in der Sauce bei niedriger Hitze langsam vollständig durchwärmen; bei Bedarf etwas Rinderfond ergänzen.

Welche Beilagen passen dazu?

Kartoffelklöße, Salzkartoffeln oder Spätzle nehmen die kräftige Sauce gut auf. Gegarte grüne Bohnen oder Rotkohl ergänzen das Gericht, gehören aber nicht zur Kernzubereitung.

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