Rotkohl wird in dieser klassischen Ausarbeitung langsam geschmort, bis er weich ist, aber noch etwas Struktur behält. Apfel, Zwiebel, Essig und Zucker verbinden sich zu einem ausgewogenen süß-säuerlichen Geschmack, während Butter und Gewürze für Rundung sorgen. Das Gemüse passt als warme Beilage zu kräftigen Hauptgerichten und lässt sich gut vorbereiten.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Rotkohl vierteln, den Strunk entfernen und die Viertel in feine Streifen schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Apfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch klein würfeln.
- Die Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebel und Zucker zugeben und etwa 3 Minuten anschwitzen, bis die Zwiebel glasig ist und der Zucker leicht schmilzt.
- Rotkohl und Apfel in den Topf geben und unterheben. Gemüsebrühe, Apfelessig, Lorbeerblätter, Gewürznelken und Salz hinzufügen. Alles aufkochen, dann die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren.
- Den Rotkohl zugedeckt 45 Minuten sanft schmoren lassen und dabei etwa alle 10 Minuten umrühren. Der Kohl ist fertig, wenn er weich ist, aber noch leicht Biss hat. Falls die Flüssigkeit vollständig verdampft, esslöffelweise Wasser zugeben, damit nichts ansetzt.
- Lorbeerblätter und Gewürznelken entfernen. Den Rotkohl abschmecken und vor dem Servieren 2 bis 3 Minuten offen weiterköcheln lassen, falls noch zu viel Flüssigkeit vorhanden ist.
Rotkohl aufbewahren und aufwärmen
Den vollständig gegarten Rotkohl zügig in flache Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen etwas Wasser zugeben und den Kohl bei mittlerer Hitze langsam erhitzen, damit er nicht am Topfboden ansetzt.
Geschmack am Ende ausgleichen
Schmeckt der Rotkohl zu süß, hilft ein kleiner zusätzlicher Spritzer Essig; bei zu kräftiger Säure kann eine geringe Menge Zucker ausgleichen. Erst nach dem vollständigen Garen abschmecken, weil sich die Würze während des Schmorens konzentriert.