Rote Grütze ist ein fruchtiges Dessert aus roten Beeren und Kirschen, das durch leichtes Andicken eine weich gebundene, löffelbare Konsistenz erhält. Die Früchte bleiben dabei möglichst deutlich erkennbar, während Kirschsaft und Vanille für ein rundes Aroma sorgen. Diese Fassung wird direkt aus einer ungesüßten tiefgekühlten Früchtemischung gekocht und schmeckt gut gekühlt besonders klar und fruchtig.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- 50 ml Kirschsaft mit der Speisestärke in einer kleinen Schüssel vollständig glatt rühren. Die Vanilleschote längs aufschneiden.
- Die tiefgekühlte Früchtemischung nicht auftauen. Mit 100 ml Kirschsaft, Zucker und der aufgeschnittenen Vanilleschote in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem vorsichtigem Rühren erhitzen, bis die Früchte aufgetaut sind und die Flüssigkeit heiß ist. Etwa 5 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Früchte weich, aber noch erkennbar sind.
- Die angerührte Speisestärke unter ständigem Rühren in die heiße Fruchtmasse geben. Alles einmal kurz aufkochen lassen, bis die Flüssigkeit sichtbar bindet. Vanilleschote entfernen und den Zitronensaft einrühren.
- Die Rote Grütze auf vier Dessertgläser oder eine Schüssel verteilen und mindestens 30 Minuten abkühlen lassen. Anschließend bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.
So wird die Konsistenz richtig
Die Stärke erst mit kaltem Kirschsaft glatt rühren und erst anschließend in die heiße Fruchtmasse geben. Nach dem Einrühren muss die Grütze einmal kurz aufkochen, damit die Stärke vollständig bindet. Beim Abkühlen wird sie noch etwas fester; deshalb sollte sie im Topf nicht zu dick wirken.
Aufbewahren und servieren
Die vollständig abgekühlte Grütze abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Vor dem Servieren kurz durchrühren und nach Belieben mit Vanillesauce, Joghurt oder einer anderen separat servierten Beilage kombinieren.