Das Rotbarschragout verbindet zarte Fischstücke mit Kartoffeln, Möhren und Lauch in einer mild-cremigen Sauce. Zitronensaft und Senf geben dem Gericht Frische und etwas Würze, ohne den feinen Geschmack des Rotbarschs zu überdecken. Die Kartoffeln garen direkt im Ragout und nehmen dabei die Aromen der Brühe auf. Der Fisch kommt erst zum Schluss in den Topf, damit er saftig bleibt und nicht zerfällt.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Kartoffeln und Möhren schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Lauch längs halbieren, gründlich abspülen und in Ringe schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Das Rotbarschfilet in etwa 3 cm große Stücke schneiden. Die Petersilie fein hacken.
- Das Rapsöl in einem großen Topf auf mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel, Möhren und Lauch darin 4 Minuten anschwitzen, ohne das Gemüse stark zu bräunen.
- Kartoffelwürfel, Gemüsebrühe, Dill, Salz und Pfeffer zugeben. Alles aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze 12 bis 15 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Kartoffeln fast weich sind.
- Sahne und Senf einrühren und das Ragout weitere 3 Minuten sanft köcheln lassen. Mit Zitronensaft abschmecken.
- Die Rotbarschstücke vorsichtig in die heiße Sauce geben. Bei niedriger bis mittlerer Hitze 5 bis 7 Minuten gar ziehen lassen, dabei höchstens einmal vorsichtig wenden. Der Fisch ist fertig, wenn er innen vollständig undurchsichtig ist und sich leicht in Lamellen teilen lässt.
- Das Ragout vom Herd nehmen, die gehackte Petersilie unterheben und vor dem Servieren 2 Minuten ruhen lassen.
Woran ist der Rotbarsch gar?
Die Fischstücke sind fertig, wenn sie innen vollständig undurchsichtig sind und sich mit einer Gabel leicht in Lamellen teilen lassen. Die Sauce sollte währenddessen nur sanft köcheln, damit die Stücke nicht zerfallen.
Aufbewahrung und Aufwärmen
Reste möglichst zügig in flache Behälter umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen das Ragout langsam erhitzen und nur so lange erwärmen, bis es durchgehend heiß ist, da der Fisch sonst trocken werden kann.