Dieser Rosenkohlauflauf verbindet zarten, kurz vorgegarten Rosenkohl mit einer milden Eier-Sahne-Masse und einer nussigen Haselnusskruste. Der Käse sorgt für eine goldbraune Oberfläche, während die Haselnüsse beim Backen aromatisch rösten und für Biss sorgen. Der Auflauf lässt sich als sättigendes Hauptgericht oder als Beilage zu gebratenem Gemüse servieren.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Rosenkohl waschen, den Strunk knapp abschneiden, welke Außenblätter entfernen und die Röschen halbieren. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Gouda fein reiben und die Haselnüsse grob hacken.
- In einem großen Topf reichlich Wasser aufkochen, mit etwas Salz würzen und den vorbereiteten Rosenkohl 5 Minuten blanchieren. In ein Sieb abgießen und gut abtropfen lassen.
- Das Rapsöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und die Zwiebelwürfel 3 Minuten glasig braten. Die Pfanne vom Herd nehmen.
- Eier, Sahne, Senf, Salz, Pfeffer und Muskatnuss in einer Schüssel verquirlen. Zwei Drittel des geriebenen Goudas und die angeschwitzten Zwiebeln unterrühren.
- Den abgetropften Rosenkohl in der Auflaufform verteilen und den Eier-Sahne-Guss darübergeben. Mit dem restlichen Gouda und den gehackten Haselnüssen bestreuen.
- Den Auflauf auf der mittleren Schiene 25 Minuten backen, bis die Eiermasse gestockt und die Oberfläche goldbraun ist. Vor dem Anschneiden 5 Minuten ruhen lassen und heiß servieren.
Aufbewahren und Aufwärmen
Reste nach dem Abkühlen in einem flachen, verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen den Auflauf bei 160 °C Ober-/Unterhitze erwärmen, bis die Mitte wieder heiß ist; bei Bedarf locker abdecken, damit die Nusskruste nicht zu stark bräunt.
Haselnüsse ersetzen
Bei einer Haselnussallergie können grob gehackte Kürbiskerne in gleicher Menge verwendet werden. Das Ergebnis ist dann kein Haselnussauflauf mehr, behält aber die nussige Kruste und den gewünschten Biss.