Dieses Roggenmischbrot wird im Römertopf besonders gleichmäßig und mit einer kräftigen, rustikalen Kruste gebacken. Der Teig enthält mehr Roggen- als Weizenmehl und bleibt deshalb feuchter und kompakter als ein reines Weizenbrot. Durch das Backen im geschlossenen, gewässerten Tontopf entwickelt sich zunächst ein feuchtes Backklima, bevor der Deckel für die Bräunung abgenommen wird. Das Brot sollte nach dem Backen vollständig auskühlen, damit sich die Krume sauber schneiden lässt.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Römertopf und den Deckel nach Herstellerangabe, mindestens jedoch 15 Minuten, vollständig in kaltem Wasser wässern. Anschließend abtropfen lassen. Die Innenseite des Topfes mit dem Rapsöl ausstreichen und mit dem Roggenmehl ausstreuen.
- Roggenmehl, Weizenmehl, Trockenhefe und Salz in einer großen Schüssel mischen. 500 ml Wasser handwarm erwärmen, zur Mehlmischung geben und alles mit einem stabilen Löffel oder den Knethaken etwa 4 Minuten zu einem gleichmäßigen, klebrigen Teig vermengen. Falls trockene Stellen bleiben, das restliche Wasser portionsweise einarbeiten; der Teig soll weich, aber nicht flüssig sein.
- Die Schüssel abdecken und den Teig an einem zugfreien Ort etwa 45 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
- Den Teig auf eine leicht mit Roggenmehl bestreute Arbeitsfläche geben, mit bemehlten Händen zu einem länglichen Laib formen und in den vorbereiteten Römertopf legen. Die Oberfläche mit einem scharfen Messer längs einschneiden. Den gewässerten Deckel aufsetzen.
- Den geschlossenen Römertopf in den kalten Backofen stellen und bei 230 °C Ober-/Unterhitze 35 Minuten backen. Den Deckel vorsichtig abnehmen, die Temperatur auf 200 °C reduzieren und das Brot weitere 25 Minuten backen. Es ist fertig, wenn die Kruste kräftig gebräunt ist und die Kerntemperatur etwa 96 bis 98 °C erreicht; bei fehlender Temperaturmessung sollte die Unterseite beim Klopfen hohl klingen.
- Das Brot vorsichtig aus dem Römertopf lösen und auf einem Gitter mindestens 2 Stunden vollständig auskühlen lassen, bevor es angeschnitten wird.
Warum das Brot vollständig auskühlen sollte
Schneide das Brot frühestens nach etwa zwei Stunden an. Roggenhaltige Krume setzt sich während des Auskühlens noch, sodass sie sonst leicht feucht, klebrig oder beim Schneiden zusammengedrückt wirkt.
Aufbewahrung und Auffrischen
Bewahre das vollständig ausgekühlte Brot in einem Brotkasten oder locker in einem Baumwolltuch auf und schneide jeweils nur die benötigte Menge ab. Für eine kräftigere Kruste lassen sich einzelne Scheiben im Toaster oder kurz im heißen Ofen auffrischen; zum Einfrieren das Brot am besten in Scheiben portionieren.