Rinderrouladen mit Apfelfüllung

Rinderrouladen mit Apfelfüllung verbinden kräftiges Rindfleisch mit einer leicht süßlichen, würzigen Füllung aus Apfel, Zwiebel und Speck. Beim Schmoren werden die Rouladen zart und geben ihre Röstaromen an die dunkle Sauce ab. Senf und Thymian halten die Apfelnote herzhaft, sodass das Gericht nicht wie ein Dessert wirkt. Die Rouladen passen zu Kartoffelpüree, Salzkartoffeln oder kräftigem Wirsing.

Rinderrouladen mit herzhafter Apfelfüllung und dunkler Sauce
Beispielbild zum Rezept: Rinderrouladen mit Apfelfüllung
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 40 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 10 Minuten

Zutaten

Für 4 Rouladen
Für die Rouladen
  • 4 Rinderrouladen je etwa 180 g, roh
  • 40 g mittelscharfer Senf
  • 100 g Frühstücksspeck in dünnen Scheiben; Zerkleinern erfolgt in Schritt 1
  • 180 g säuerlicher Apfel Schälen, Entkernen und Würfeln erfolgt in Schritt 1
  • 80 g Zwiebel Schälen und Würfeln erfolgt in Schritt 1
  • 30 g Semmelbrösel
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL Salz für Fleisch und Füllung zusammen; wegen Speck und Brühe zurückhaltend dosieren
  • 0.5 TL schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • 20 g Butterschmalz zum Anbraten
Für die Sauce
  • 150 g Zwiebel Schälen und Würfeln erfolgt in Schritt 1
  • 100 g Möhre Schälen und Würfeln erfolgt in Schritt 1
  • 30 g Knollensellerie Schälen und Würfeln erfolgt in Schritt 1
  • 25 g Tomatenmark
  • 700 ml Rinderfond möglichst salzarm
  • 2 Lorbeerblätter

Küchenhelfer

  • 1 Schmortopf mit Deckel

Zubereitung
 

Für die Rouladen
  1. Den Apfel schälen, entkernen und in etwa 5 mm große Würfel schneiden. Die Zwiebeln für Füllung und Sauce schälen und getrennt fein würfeln. Möhre und Sellerie schälen und ebenfalls würfeln. Den Frühstücksspeck klein schneiden.
  2. Speck und 80 g Zwiebel in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett bei mittlerer Hitze 4 bis 5 Minuten braten, bis die Zwiebel weich ist. Apfelwürfel, Semmelbrösel und Thymian unterheben und die Mischung mit etwa einem halben Teelöffel Salz und dem Pfeffer würzen. Kurz abkühlen lassen.
  3. Die Rinderrouladen trocken tupfen und auf der Arbeitsfläche ausbreiten. Jede Scheibe mit 10 g Senf bestreichen, dabei an den Rändern etwa 2 cm frei lassen. Die Apfelfüllung gleichmäßig darauf verteilen, die Längsseiten etwas einschlagen und das Fleisch von einer kurzen Seite her fest aufrollen. Mit Rouladennadeln oder Küchengarn fixieren und außen mit dem restlichen Salz würzen.
Schmoren und Sauce
  1. Das Butterschmalz in einem großen Schmortopf erhitzen. Die Rouladen darin in zwei Chargen rundum kräftig anbraten, pro Charge etwa 6 bis 8 Minuten. Die gebräunten Rouladen kurz herausnehmen.
  2. Die gewürfelten 150 g Zwiebel, Möhre und Sellerie im Schmortopf 5 Minuten anrösten. Das Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten. Den Rinderfond nach und nach angießen und die Röststoffe vom Topfboden lösen. Lorbeerblätter einlegen.
  3. Die Rouladen zurück in den Topf legen. Die Flüssigkeit soll etwa bis zur halben Höhe des Fleisches reichen. Den Topf abdecken und die Rouladen bei niedriger Hitze 85 bis 90 Minuten sanft schmoren, nach etwa der Hälfte der Zeit wenden. Sie sind fertig, wenn sich das Fleisch mit einer Gabel leicht einstechen lässt.
  4. Die Rouladen herausnehmen und zugedeckt 5 Minuten ruhen lassen. Lorbeerblätter entfernen. Das Gemüse und die Sauce fein pürieren oder die Sauce durch ein Sieb streichen. Die Rouladen wieder in die Sauce legen, Nadeln oder Garn entfernen und mit der Sauce servieren.
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So bleibt die Füllung in den Rouladen

Die Apfelwürfel nur klein schneiden und die Füllung nicht zu dick auf den Fleischscheiben verteilen. An den Längsseiten etwa 2 cm Rand frei lassen, damit beim Aufrollen möglichst wenig herausgedrückt wird. Die Rouladen mit der Nahtseite nach unten anbraten und erst wenden, wenn sie gut gebräunt sind.

Aufbewahren und Aufwärmen

Die fertig geschmorten Rouladen mit der Sauce zügig in flache Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen die Rouladen in der Sauce bei niedriger Hitze vollständig durchwärmen, ohne sie stark sprudelnd kochen zu lassen. Die Sauce kann dabei mit einem kleinen Schuss Wasser oder Brühe gelockert werden.

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