Diese Rinderfilet-Pfanne verbindet kurz gebratene, zarte Rinderfiletstreifen mit braunen Champignons und einer cremigen Senfsauce. Das Fleisch bleibt bei kurzer Garzeit saftig, während die Sauce durch Bratensatz, Rinderfond und einen kleinen Schuss Sahne Tiefe erhält. Das Gericht ist für zwei Portionen ausgelegt und steht nach der Vorbereitung zügig auf dem Tisch.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Champignons mit einem trockenen Tuch säubern und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Das Rinderfilet trocken tupfen und quer zur Faser in etwa 1 cm dicke Streifen schneiden.
- Eine große Pfanne bei hoher Hitze 2 Minuten vorheizen. Das Öl hineingeben und die Rinderfiletstreifen in zwei Chargen jeweils etwa 60 bis 90 Sekunden kräftig anbraten. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
- Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren, die Butter in die Pfanne geben und die Champignons 4 bis 5 Minuten braten, bis sie gebräunt sind. Die Schalotte hinzufügen und 2 Minuten mitbraten.
- Rinderfond angießen, den Bratensatz lösen und die Flüssigkeit 3 Minuten einkochen lassen. Sahne, Senf und Thymian einrühren und die Sauce weitere 3 bis 4 Minuten sämig köcheln lassen.
- Die Rinderfiletstreifen samt ausgetretenem Fleischsaft zurück in die Pfanne geben und 1 bis 2 Minuten in der Sauce erwärmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für medium gebratene Streifen sollen sie innen noch leicht rosa sein; für vollständig durchgegartes Fleisch die Streifen länger in der Sauce garen.
So bleibt das Rinderfilet zart
Die Filetstreifen portionsweise in der sehr heißen Pfanne braten, damit sie kräftig bräunen und nicht im eigenen Saft kochen. Erst nach dem Braten salzen und das Fleisch nur kurz in der fertigen Sauce erwärmen. Für durchgegartes Rindfleisch die Streifen entsprechend länger braten; die Garzeit richtet sich dabei nach ihrer Dicke.
Sauce und Aufbewahrung
Die Sauce lässt sich mit einem zusätzlichen Esslöffel Rinderfond verdünnen, falls sie stärker einkocht als vorgesehen. Am besten schmeckt die Pfanne frisch zubereitet; Reste können abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt und bei niedriger Hitze vorsichtig erwärmt werden, damit das Fleisch nicht nachgart.