Gebratene Rebhühner haben ein zartes, aromatisches Fleisch mit kräftigerem Wildgeschmack als Hähnchen. Durch das kurze Anbraten in Butter und Öl bekommt die Haut Farbe, während die Vögel im Ofen schonend fertig garen. Eine einfache Sauce aus Bratensatz, Schalotten, Wurzelgemüse und Geflügelfond nimmt die würzigen Röstaromen auf. Pro Person wird ein Rebhuhn serviert; bei besonders kleinen Tieren passt zusätzlich eine sättigende Beilage dazu.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Rebhühner aus der Verpackung nehmen, innen und außen mit Küchenpapier trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Schalotten schälen und vierteln. Möhre und Sellerie waschen, putzen und in etwa 1 cm große Stücke schneiden.
- Öl und 20 g Butter in der ofenfesten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Rebhühner mit der Brustseite nach unten hineinlegen und rundum insgesamt etwa 6–8 Minuten anbraten, bis die Haut goldbraun ist. Herausnehmen und kurz beiseitestellen.
- Die restlichen 20 g Butter in die Pfanne geben. Schalotten, Möhre, Sellerie und Thymian 3 Minuten anrösten. Die Rebhühner mit der Brustseite nach oben auf das Gemüse setzen und im vorgeheizten Ofen 20–25 Minuten garen. An der dicksten Stelle der Brust oder Keule messen; das Fleisch muss mindestens 74 °C Kerntemperatur erreichen.
- Die Rebhühner aus der Pfanne nehmen, locker abdecken und 10 Minuten ruhen lassen. Den Thymian entfernen.
- Die Pfanne auf dem Herd erhitzen. Weißwein angießen und den Bratensatz unter Rühren lösen. Den Wein etwa 2 Minuten einkochen lassen, den Geflügelfond zugießen und alles 5 Minuten leise köcheln lassen. Speisestärke mit kaltem Wasser glatt rühren, in die kochende Sauce geben und 1–2 Minuten eindicken lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Sauce zu den Rebhühnern servieren.
Woran erkennt man den richtigen Garpunkt?
Entscheidend ist die Kerntemperatur, nicht allein die angegebene Ofenzeit. Miss an der dicksten Stelle der Brust oder Keule, ohne den Knochen zu berühren; das Fleisch sollte mindestens 74 °C erreichen. Größere oder sehr kalte Rebhühner können einige Minuten länger benötigen.
Sauce und Beilagen
Die Sauce lässt sich nach dem Herausnehmen der Rebhühner direkt in derselben Pfanne fertigstellen. Kartoffelpüree, gebratene Kartoffeln oder ein schlichtes Gemüse nehmen die kräftige Sauce gut auf. Das gegarte Wild vor dem Servieren zehn Minuten ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft besser verteilt.