Radieschengemüse ist eine warme Beilage, bei der die ursprünglich knackig-scharfen Radieschen durch sanftes Garen milder und leicht süßlich werden. In einer hellen, cremigen Sauce bleiben sie bissfest und passen besonders gut zu Kartoffeln, Reis oder gebratenem Gemüse. Die Radieschen werden dafür geputzt, halbiert und zunächst in Butter angebraten, bevor sie in der Sauce fertig garen.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Radieschen gründlich waschen, trocken tupfen, Blätter und Wurzelansätze entfernen und die Radieschen je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Stücke sollen möglichst ähnlich groß sein.
- Die Butter in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Die vorbereiteten Radieschen hineingeben und unter gelegentlichem Wenden 4 Minuten anbraten, bis die Schnittflächen leicht glänzen und erste helle Röststellen zeigen.
- Das Mehl über die Radieschen streuen und 1 Minute unter Rühren anschwitzen. Gemüsebrühe und Sahne langsam zugießen und dabei glatt rühren. Salz, Pfeffer und Muskatnuss hinzufügen.
- Die Sauce aufkochen lassen, die Pfanne mit dem Deckel verschließen und die Radieschen bei niedriger bis mittlerer Hitze 8 bis 10 Minuten sanft köcheln lassen. Zwischendurch einmal vorsichtig wenden. Das Gemüse ist fertig, wenn es weich genug zum Anstechen ist, aber noch leichten Biss hat.
- Die Sauce ohne Deckel noch 1 bis 2 Minuten leicht einkochen lassen und das Radieschengemüse abschmecken. Bei Bedarf vorsichtig mit etwas Salz nachwürzen und heiß servieren.
Aufbewahren und Aufwärmen
Übrig gebliebenes Radieschengemüse abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen in einem kleinen Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam erwärmen; falls die Sauce zu dick geworden ist, mit einem kleinen Schuss Wasser verdünnen.
So bleibt das Gemüse bissfest
Die Radieschen nur so lange köcheln lassen, bis sie sich mit der Gabel anstechen lassen, aber noch leichten Widerstand bieten. Sehr kleine Radieschen können halbiert bleiben, größere Exemplare sollten geviertelt werden, damit alle Stücke gleichmäßig garen.