Quittenkonfekt (Quittenbrot)

Quittenkonfekt, auch Quittenbrot genannt, ist eine feste, schnittfähige Fruchtpaste mit intensivem Quittenaroma und leicht säuerlicher Süße. Die Quitten werden zunächst weich gekocht, püriert und mit Zucker eingedickt, anschließend wird die Masse langsam getrocknet. So entsteht ein dichtes, aromatisches Konfekt, das sich in kleine Stücke schneiden lässt. Für die gewünschte feste Konsistenz braucht das Quittenbrot neben der Kochzeit auch eine längere Trocknungsphase.

Geschnittenes Quittenkonfekt auf Backpapier mit ganzen Quitten im Hintergrund
Beispielbild zum Rezept: Quittenkonfekt (Quittenbrot)
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 4 Stunden 20 Minuten
Zusätzliche Zeit 1 day 1 Stunde
Gesamtzeit 1 day 6 Stunden 5 Minuten

Zutaten

Für 30 Stücke
Für das Quittenkonfekt
  • 1,5 kg Quitten ungeschält und ungeputzt; nach dem Putzen etwa 1 kg Fruchtfleisch
  • 700 g Zucker
  • 30 ml Zitronensaft

Küchenhelfer

  • 1 großer schwerer Topf für mindestens 3 l Inhalt
  • 1 Stabmixer oder leistungsfähiger Mixer
  • 1 Backblech etwa 30 × 40 cm
  • 1 Backpapier zum Auslegen des Blechs

Zubereitung
 

Quittenkonfekt
  1. Die Quitten unter fließendem Wasser gründlich abreiben, bis der wollige Belag entfernt ist. Früchte vierteln, Stiele, Blütenansätze und Kerngehäuse herausschneiden und das Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Es sollen ungefähr 1 kg vorbereitetes Quittenfruchtfleisch übrig bleiben.
  2. Die Quittenstücke mit 150 ml Wasser in einen großen Topf geben. Zugedeckt aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten garen, bis die Stücke vollständig weich sind. Zwischendurch umrühren und bei Bedarf die Hitze reduzieren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
  3. Die weichen Quitten mit dem Stabmixer fein pürieren. Zucker und Zitronensaft einrühren und die Masse ohne Deckel bei mittlerer bis niedriger Hitze etwa 45 bis 50 Minuten einkochen. Häufig umrühren, besonders gegen Ende der Kochzeit. Die Masse ist bereit, wenn sie sehr dick ist, deutlich glänzt und sich beim Rühren als kompakter Strang vom Topfboden löst.
  4. Den Backofen auf 90 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die heiße Quittenmasse darauf etwa 1,5 cm dick und möglichst gleichmäßig ausstreichen.
  5. Das Blech in den vorgeheizten Backofen schieben und die Quittenmasse etwa 3 Stunden trocknen. Die Ofentür dabei einen Spalt geöffnet lassen, damit Feuchtigkeit entweichen kann. Die Oberfläche soll fest und nicht mehr feucht glänzend sein.
  6. Das Quittenbrot auf dem Blech vollständig abkühlen lassen, anschließend bei Raumtemperatur weitere 24 Stunden trocknen lassen. Danach in etwa 30 gleich große Stücke schneiden. Die Stücke nochmals mehrere Stunden offen nachtrocknen lassen, falls die Schnittflächen noch feucht oder klebrig wirken.
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Die richtige Konsistenz erkennen

Vor dem Ausstreichen soll die Quittenmasse sehr dick sein und beim Rühren sichtbar als kompakte Masse vom Topfboden lösen. Nach dem Trocknen darf die Oberfläche nicht mehr feucht glänzen; die Stücke sollen sich sauber schneiden lassen und innen noch leicht elastisch bleiben. Ist die Masse nach dem ersten Trocknen weich, kann sie bei 80 bis 90 °C weitergetrocknet werden.

Aufbewahrung

Das vollständig getrocknete Quittenbrot zwischen Lagen von Backpapier in einer gut schließenden Dose aufbewahren. Es sollte kühl, trocken und vor direkter Sonne geschützt stehen. Wenn sich Feuchtigkeit bildet oder die Stücke klebrig werden, das Konfekt erneut kurz nachtrocknen und anschließend vollständig auskühlen lassen.

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