Quarkknödel mit Erdbeeren verbinden einen milden, leicht zitronigen Quarkteig mit einer fruchtigen Erdbeerfüllung. Die Knödel werden in siedendem Wasser gegart und anschließend in buttrigen, leicht gesüßten Semmelbröseln gewendet. Durch die kurze Kühlzeit lässt sich der Teig gut formen, ohne dass die Erdbeeren beim Garen ihre saftige Mitte verlieren.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Erdbeeren vorsichtig waschen, vollständig trocken tupfen und die Kelchblätter entfernen. Sehr große Erdbeeren halbieren, sodass 12 etwa gleich große Füllstücke entstehen.
- Quark, Eier, Mehl, Weichweizengrieß, Zucker, Zitronenschale und eine Prise Salz in einer Schüssel zu einem weichen, formbaren Teig vermengen. Den Teig abgedeckt 20 Minuten kalt stellen, damit der Grieß quellen kann.
- Während der Teig kühlt, die Butter in einer großen Pfanne schmelzen. Semmelbrösel, Zucker und Zimt zugeben und bei mittlerer Hitze 6 bis 8 Minuten unter regelmäßigem Wenden goldgelb rösten. Die Pfanne vom Herd nehmen.
- Die Hände leicht bemehlen. Den Teig in 12 möglichst gleich große Portionen von jeweils etwa 70 bis 75 g teilen, jede Portion flach drücken, eine Erdbeere in die Mitte setzen und den Teig vollständig darum verschließen. Die Naht gut zusammendrücken und die Knödel rund formen.
- Das Wasser mit dem Salz in einem großen, weiten Topf zum Kochen bringen und anschließend auf leichtes Sieden reduzieren. Es sollen nur einzelne Bläschen aufsteigen; das Wasser darf nicht sprudelnd kochen.
- Die Knödel vorsichtig ins siedende Wasser geben und 10 bis 12 Minuten garen. Sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen und der Teig vollständig fest wirkt. Die Knödel mit einem Schaumlöffel herausheben und kurz abtropfen lassen.
- Die noch warmen Knödel in die gerösteten Brösel geben und vorsichtig darin wenden, bis sie rundum überzogen sind. Sofort servieren.
So bleiben die Knödel in Form
Das Wasser darf nur leicht sieden, damit die Knödel nicht aufplatzen. Die geformten Knödel vor dem Garen rundum gut verschließen und mit bemehlten Händen arbeiten, falls der Teig an den Fingern klebt.
Aufbewahren und Einfrieren
Am besten schmecken die Quarkknödel frisch. Gegarte Reste können abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt und in wenig Butter langsam erwärmt werden. Zum Einfrieren die ungegarten Knödel mit Abstand vorfrieren, anschließend luftdicht verpacken und direkt gefroren in siedendem Wasser garen; die Garzeit verlängert sich dabei um einige Minuten.