Diese Pilzcremesuppe verbindet den erdigen Geschmack gebratener Champignons mit einer fein sämigen, aber nicht schweren Konsistenz. Kartoffel und etwas Mehl geben der Suppe Bindung, während Sahne und Zitronensaft für ein rundes, leicht frisches Finish sorgen. Ein Teil der Pilze wird erst kräftig angebraten und später als Einlage zurückbehalten, damit neben der cremigen Basis auch herzhafte Stücke erhalten bleiben.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Champignons mit einem Pinsel oder einem leicht feuchten Tuch säubern, trockene Stielenden abschneiden und die Pilze in etwa 3 mm dicke Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Kartoffeln schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
- Die Butter in einem großen Topf bei mittlerer bis hoher Hitze schmelzen. Etwa 150 g der Pilzscheiben 4 bis 5 Minuten kräftig anbraten, bis sie gebräunt sind. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und beiseitestellen. Die restlichen Pilze in den Topf geben und ebenfalls 4 Minuten anbraten.
- Zwiebel und Knoblauch zu den Pilzen geben und 2 Minuten glasig dünsten. Kartoffelwürfel und Mehl einrühren und 1 Minute mitrösten. Die Gemüsebrühe langsam unter Rühren angießen, damit sich keine Mehlnester bilden. Thymian hinzufügen und die Suppe aufkochen.
- Die Suppe bei mittlerer Hitze 12 bis 15 Minuten leise köcheln lassen, bis die Kartoffelwürfel weich sind. Sahne zugießen und die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Dabei den Stabmixer vollständig in die Flüssigkeit tauchen, um Spritzer zu vermeiden.
- Die zurückbehaltenen gebratenen Pilze wieder in die Suppe geben. Mit zunächst ½ TL Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken, bei Bedarf das restliche Salz einrühren und die Suppe kurz erwärmen, aber nicht mehr stark kochen lassen. Auf vier Schalen verteilen und sofort servieren.
Aufbewahren und Aufwärmen
Die Suppe nach dem Kochen zügig in flache Behälter umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen nur sanft erhitzen und nicht mehr sprudelnd kochen lassen, damit sich die Sahne nicht unnötig trennt.
So bleibt die Suppe besonders aromatisch
Die Pilze portionsweise in einer ausreichend großen Fläche anbraten, damit sie tatsächlich bräunen und nicht im eigenen Saft dünsten. Erst nach dem Anbraten salzen, denn Salz lässt die Pilze frühzeitig Wasser ziehen.