Pfitzauf ist ein luftiges schwäbisches Ofengebäck aus flüssigem Eier- und Mehlteig, das beim Backen stark aufgeht und innen weich bleibt. Dazu passt das aromatische Quittenmus mit seiner leicht herben Fruchtnote besonders gut. Die Quitten werden zunächst weich gekocht und fein püriert, während der Teig kurz quillt. Am besten schmeckt das Gebäck frisch und noch leicht warm aus dem Ofen.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Quitten gründlich abreiben, waschen, schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Das Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Zitrone auspressen.
- Quittenwürfel, Wasser, Zucker und Zitronensaft in einen kleinen Topf geben und aufkochen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Quitten sehr weich sind.
- Die weichen Quitten mit der gesamten Kochflüssigkeit fein pürieren. Das Quittenmus bis zum Servieren beiseitestellen.
- Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die 6 tiefen Mulden der Pfitzauf- oder Muffinform mit 15 g Butter gründlich einfetten.
- Eier, Milch, Mehl, Zucker und Salz zu einem glatten, eher flüssigen Teig verrühren. Die geschmolzene Butter einarbeiten und den Teig 5 Minuten ruhen lassen.
- Den Teig gleichmäßig auf die 6 Mulden verteilen; jede Mulde höchstens zur Hälfte füllen. Die Form in den vorgeheizten Ofen stellen und 15 Minuten bei 220 °C backen. Die Ofentür geschlossen halten, die Temperatur anschließend auf 180 °C Ober-/Unterhitze reduzieren und weitere 15 bis 20 Minuten backen, bis die Pfitzauf kräftig aufgegangen und goldbraun sind.
- Die Pfitzauf nach dem Backen 5 Minuten in der Form ruhen lassen, vorsichtig lösen und mit Puderzucker bestäuben. Mit dem Quittenmus noch warm servieren.
Damit der Pfitzauf schön aufgeht
Die Mulden nur bis etwa zur Hälfte mit Teig füllen, da der Pfitzauf beim Backen deutlich an Volumen gewinnt. Während der ersten 20 Minuten die Ofentür geschlossen halten, damit das Gebäck nicht zusammenfällt.
Quittenmus aufbewahren
Das abgekühlte Quittenmus hält sich in einem sauberen, verschlossenen Gefäß im Kühlschrank etwa 3 bis 4 Tage. Es kann kalt serviert oder vorsichtig erwärmt werden.