Papageienkuchen ist ein lockerer Rührkuchen mit mehreren kräftig gefärbten Teigschichten, die beim Anschneiden ein buntes Muster ergeben. Die einzelnen Farben werden nicht vollständig verrührt, sodass der typische Mosaikeffekt erhalten bleibt. Eine dünne Zitronenglasur ergänzt die milde Vanillenote mit frischer Säure. Der Kuchen eignet sich für eine rechteckige Form und lässt sich nach dem Auskühlen sauber in zwölf Stücke schneiden.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Butter in kleine Stücke schneiden und bei Raumtemperatur 20 Minuten weich werden lassen. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech oder eine rechteckige Backform von etwa 30 × 40 cm mit Backpapier auslegen.
- Die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker 3 Minuten cremig schlagen. Die Eier einzeln jeweils etwa 30 Sekunden unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen und abwechselnd mit der Milch kurz unter den Teig rühren, bis keine Mehlnester mehr vorhanden sind.
- Den Teig gleichmäßig auf vier Schüsseln verteilen. Jede Portion mit einer der vier Lebensmittelfarben einfärben, bis ein kräftiger, gleichmäßiger Farbton entsteht.
- Die farbigen Teigportionen abwechselnd nebeneinander auf dem vorbereiteten Blech verteilen. Die Oberfläche vorsichtig glatt streichen und mit einem Holzstäbchen höchstens einmal locker durch die Teigportionen ziehen, damit ein Muster entsteht, die Farben aber erkennbar bleiben.
- Den Kuchen auf der mittleren Schiene 30 bis 35 Minuten backen. Eine Stäbchenprobe in einer hellen Teigstelle durchführen; es dürfen keine feuchten Teigspuren am Stäbchen haften. Den Kuchen vollständig in der Form auskühlen lassen.
- Puderzucker mit Zitronensaft zu einer dickflüssigen Glasur verrühren und auf dem vollständig ausgekühlten Kuchen verstreichen. Die Glasur 15 Minuten fest werden lassen und den Kuchen anschließend in zwölf Stücke schneiden.
So bleibt das Farbmuster deutlich
Die farbigen Teige nur kurz und vorsichtig in die Form geben, statt sie kräftig zu vermischen. Für besonders klare Farbflächen die Portionen abwechselnd nebeneinandersetzen und höchstens einmal mit einem Holzstäbchen locker durchziehen.
Aufbewahrung und Glasur
Der vollständig ausgekühlte Kuchen bleibt luftdicht verpackt bei Raumtemperatur etwa zwei bis drei Tage saftig. Die Glasur erst auf den kalten Kuchen geben, damit sie nicht schmilzt und die Farben nicht verlaufen.