Panharing wird in der Pfanne goldbraun gebraten und mit weich geschmorten Zwiebeln serviert. Die Heringsfilets bleiben innen saftig, während die dünne Mehlhülle eine leicht knusprige Oberfläche bildet. Dill, Zitrone und ein wenig Butter geben dem kräftigen Fisch ein frisches, ausgewogenes Aroma. Das Gericht steht mit überschaubarem Aufwand auf dem Tisch und passt zu Salzkartoffeln, Brot oder einem knackigen Gurkensalat.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Zitrone heiß abwaschen, die Schale fein abreiben und anschließend 2 EL Saft auspressen. Den Dill waschen, trocken schütteln und fein schneiden. Mehl, Salz und Pfeffer auf einem flachen Teller mischen.
- Das Rapsöl und 15 g Butter in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebeln darin 6 bis 8 Minuten braten, bis sie weich und leicht goldgelb sind. Die Zwiebeln an den Pfannenrand schieben.
- Die küchenfertigen Heringsfilets mit Küchenpapier trocken tupfen und rundum in der Mehlmischung wenden. Überschüssiges Mehl abschütteln.
- Die restliche Butter in die freie Pfannenfläche geben. Die Heringsfilets mit der Hautseite nach unten hineinlegen und bei mittlerer bis mittelhoher Hitze 3 bis 4 Minuten braten. Vorsichtig wenden und weitere 3 bis 4 Minuten braten, bis das Fleisch vollständig undurchsichtig ist, leicht zerfällt und im dicksten Teil eine sichere Gartemperatur von etwa 63 °C erreicht. Bei Bedarf die Filets in zwei Chargen braten; die fertigen Filets dabei kurz warm halten.
- Die Zwiebeln mit Zitronenschale, Zitronensaft und dem gehackten Dill vermengen. Mit dem Panharing sofort servieren.
So bleibt die Hülle knusprig
Die Heringsfilets erst unmittelbar vor dem Braten in Mehl wenden und überschüssiges Mehl gut abschütteln. Die Pfanne muss heiß sein, darf aber nicht rauchen; zu viele Filets auf einmal würden die Temperatur absenken und die Hülle weich werden lassen.
Reste aufbewahren
Übrig gebliebener Panharing sollte zügig abkühlen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt und am nächsten Tag vollständig durcherhitzt werden. Zum Aufwärmen eignet sich eine leicht gefettete Pfanne besser als die Mikrowelle, weil die Oberfläche dabei weniger weich wird.