Dieser Kartoffelsalat wird mit festkochenden Kartoffeln, warmer Brühe und einem milden Essig-Öl-Dressing zubereitet. Die Kartoffelscheiben bleiben saftig und nehmen das Dressing besonders gut auf, ohne matschig zu werden. Zwiebel, Senf und Schnittlauch geben dem Salat eine herzhafte, ausgewogene Würze. Er schmeckt lauwarm ebenso wie gut durchgezogen und passt zu gebratenem oder gegrilltem Essen.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Kartoffeln gründlich waschen, mit Schale in einen großen Topf geben und knapp mit Wasser bedecken. Das Wasser aufkochen und die Kartoffeln je nach Größe 18 bis 25 Minuten garen, bis ein Messer leicht hineingleitet, sie aber noch fest sind.
- Während die Kartoffeln garen, die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden.
- Die Gemüsebrühe mit Essig, Senf und Zucker in einem kleinen Topf oder einer hitzefesten Schüssel verrühren und erwärmen, bis die Mischung heiß ist, aber nicht kocht. 200 ml davon abmessen und bis zu 50 ml als Reserve zurückbehalten.
- Die Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen, bis sie ohne Verbrennungsgefahr angefasst werden können. Noch warm pellen und in etwa 3 bis 4 mm dicke Scheiben schneiden.
- Die warmen Kartoffelscheiben in eine große Schüssel geben, Zwiebel und das heiße Brühedressing darüber verteilen und vorsichtig vermengen. Den Salat 5 Minuten stehen lassen, damit die Kartoffeln die Flüssigkeit aufnehmen.
- Das Rapsöl und den Schnittlauch unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Kartoffelsalat 20 Minuten bei Raumtemperatur durchziehen lassen. Wenn er danach zu trocken wirkt, die zurückbehaltene Brühe esslöffelweise unterheben.
Warum der Kartoffelsalat nicht matschig wird
Die Kartoffeln sollten nach dem Kochen noch warm, aber fest genug zum Schneiden sein. Schneide sie nicht zu dünn und gieße das Dressing zunächst portionsweise darüber; so lässt sich die Konsistenz besser kontrollieren. Nach der Ruhezeit kann der Salat bei Bedarf mit der zurückbehaltenen Brühe geschmeidiger gemacht werden.
Aufbewahrung und Servieren
Reste abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verzehren. Vor dem Servieren etwa 20 Minuten temperieren lassen und anschließend kurz durchheben. Wenn der Salat beim Durchziehen trockener wird, genügt meist ein kleiner Schuss Brühe.