Das Möhren-Fischragout verbindet zarte Möhren mit mildem weißem Fisch in einer cremigen, leicht zitronigen Sauce. Die Möhren bleiben weich, aber formstabil, während der Fisch bei sanfter Hitze saftig gart. Senf und Dill geben dem Ragout Würze und Frische, ohne den feinen Fischgeschmack zu überdecken. Das Gericht lässt sich direkt aus einem breiten Topf servieren und passt gut zu Salzkartoffeln oder Reis.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Möhren schälen und in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Lauch längs halbieren, gründlich waschen und in Ringe schneiden. Schalotten schälen und fein würfeln. Das Fischfilet mit Küchenpapier trocken tupfen, auf Gräten prüfen und in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Den Dill fein hacken.
- Die Butter in einem breiten Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Schalotten und Lauch darin 3 Minuten anschwitzen, ohne sie zu bräunen. Die Möhren hinzufügen und weitere 3 Minuten unter gelegentlichem Rühren mitgaren.
- Das Mehl über das Gemüse stäuben und 1 Minute unter Rühren anschwitzen. Gemüsebrühe und Sahne nach und nach einrühren, damit keine Klümpchen entstehen. Senf, 3 g Salz und Pfeffer einrühren.
- Die Sauce aufkochen lassen, dann die Hitze auf niedrige bis mittlere Stufe reduzieren. Das Ragout zugedeckt 12 bis 15 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Möhren fast weich sind. Ein- bis zweimal vorsichtig umrühren.
- Die Fischwürfel in die Sauce legen und vorsichtig unterheben. Den Topf wieder abdecken und den Fisch 6 bis 8 Minuten bei sanfter Hitze garen, bis er innen vollständig und gleichmäßig undurchsichtig ist und sich leicht teilen lässt. Bei Verwendung eines Thermometers sollte die dickste Fischwürfelmitte etwa 63 °C erreichen.
- Zitronensaft und die Hälfte des Dills unterheben. Das Ragout 1 Minute ohne starke Hitze ziehen lassen, dann mit dem restlichen Salz abschmecken. Mit dem übrigen Dill bestreuen und sofort servieren.
Welcher Fisch eignet sich?
Am besten passen feste, grätenfreie Filets von Kabeljau, Seelachs oder Schellfisch. Tiefgekühlter Fisch sollte vollständig im Kühlschrank aufgetaut und anschließend trockengetupft werden, bevor er gewürfelt wird; dadurch bleibt die Sauce aromatisch und wird nicht unnötig verdünnt.
Reste aufbewahren
Übrig gebliebenes Ragout zeitnah in einen flachen Behälter umfüllen, abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Am besten am folgenden Tag vollständig durcherhitzen und nicht mehrfach wieder aufwärmen.