Meerrettich-Rouladen

Meerrettich-Rouladen verbinden zart geschmortes Rindfleisch mit einer würzig-scharfen Füllung aus Meerrettich, Senf und Gewürzgurken. Beim Schmoren wird die Schärfe milder, während das Gemüse eine kräftige Grundlage für die Sauce bildet. Die Rouladen werden zunächst angebraten und anschließend langsam im selben Topf geschmort, bis sie weich sind.

Geschnittene Meerrettich-Rouladen mit glatter Schmorsoße
Beispielbild zum Rezept: Meerrettich-Rouladen
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 42 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 12 Minuten

Zutaten

Für 4 Portionen
Für die Rouladen
  • 4 Rinderrouladen je etwa 160 g, aus der Oberschale oder Keule
  • 40 g mittelscharfer Senf
  • 80 g Tafelmeerrettich aus dem Glas oder der Kühlung, nicht frisch gerieben
  • 100 g Gewürzgurken im Ganzen
  • 5 g Salz für die Rouladen
  • 2 g schwarzer Pfeffer frisch gemahlen oder bereits gemahlen
  • 30 ml Rapsöl zum Anbraten
  • 15 g Weizenmehl Type 405 zum Bestäuben der Rouladen
Für die Schmorgrundlage
  • 150 g Zwiebeln im Ganzen
  • 100 g Möhren im Ganzen
  • 80 g Knollensellerie im Ganzen
  • 1 Knoblauchzehe im Ganzen
  • 500 ml Rinderbrühe möglichst salzarm
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Wacholderbeeren
  • 1 TL Tomatenmark

Küchenhelfer

  • 1 Schmortopf oder großer Bräter mit Deckel ausreichend groß für vier Rouladen
  • 1 Küchengarn oder Rouladennadeln zum Verschließen der Rouladen
  • 1 Stabmixer zum Pürieren der Sauce
  • 1 feines Sieb für eine glatte Sauce

Zubereitung
 

Für die Rouladen
  1. Zwiebeln, Möhren, Sellerie und Knoblauch schälen beziehungsweise putzen und grob würfeln. Die Gewürzgurken längs vierteln. Die Rinderrouladen trocken tupfen, auf der Arbeitsfläche ausbreiten und von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Jede Roulade mit 10 g Senf und 20 g Meerrettich bestreichen. Jeweils ein Viertel der Gurkenstreifen am unteren Ende verteilen, die Seiten leicht einschlagen und die Rouladen von unten nach oben fest aufrollen. Mit Küchengarn oder Rouladennadeln verschließen und rundum mit dem Mehl bestäuben.
Schmoren
  1. Das Rapsöl in einem großen Schmortopf erhitzen. Die Rouladen darin portionsweise bei mittlerer bis hoher Hitze rundum insgesamt etwa 12 Minuten anbraten, bis sie kräftig gebräunt sind. Herausnehmen und kurz beiseitestellen.
  2. Das vorbereitete Gemüse im Bratfett 5 Minuten anrösten. Das Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten. Die Rinderbrühe angießen, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren zugeben und den Bratensatz vom Topfboden lösen.
  3. Die Rouladen wieder in den Topf legen. Die Flüssigkeit soll etwa bis zur halben Höhe der Rouladen reichen. Alles aufkochen, den Deckel auflegen und die Rouladen bei niedriger Hitze etwa 90 Minuten sanft schmoren. Nach etwa 45 Minuten einmal wenden. Sie sind fertig, wenn sich das Fleisch mit einer Gabel leicht einstechen lässt.
  4. Die Rouladen herausnehmen und zugedeckt warm halten. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren aus dem Schmorfond entfernen. Das Gemüse mit der Flüssigkeit fein pürieren und für eine glatte Sauce durch ein feines Sieb streichen. Die Sauce abschmecken, die Rouladen vom Garn oder den Nadeln befreien und in der Sauce servieren.
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So wird die Sauce besonders glatt

Für eine feine Sauce das Gemüse nach dem Schmoren vollständig pürieren und anschließend durch ein Sieb streichen. Wird sie kräftiger gewünscht, die abgesiebte Sauce noch einige Minuten offen einkochen lassen; bei zu starker Bindung mit wenig Wasser oder Brühe verdünnen.

Aufbewahren und Aufwärmen

Reste abgekühlt in einem flachen, gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Die Rouladen zum Aufwärmen langsam in der Sauce erhitzen, damit das Fleisch nicht trocken wird.

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