Meerrettich-Rouladen verbinden zart geschmortes Rindfleisch mit einer würzig-scharfen Füllung aus Meerrettich, Senf und Gewürzgurken. Beim Schmoren wird die Schärfe milder, während das Gemüse eine kräftige Grundlage für die Sauce bildet. Die Rouladen werden zunächst angebraten und anschließend langsam im selben Topf geschmort, bis sie weich sind.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Zwiebeln, Möhren, Sellerie und Knoblauch schälen beziehungsweise putzen und grob würfeln. Die Gewürzgurken längs vierteln. Die Rinderrouladen trocken tupfen, auf der Arbeitsfläche ausbreiten und von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.
- Jede Roulade mit 10 g Senf und 20 g Meerrettich bestreichen. Jeweils ein Viertel der Gurkenstreifen am unteren Ende verteilen, die Seiten leicht einschlagen und die Rouladen von unten nach oben fest aufrollen. Mit Küchengarn oder Rouladennadeln verschließen und rundum mit dem Mehl bestäuben.
- Das Rapsöl in einem großen Schmortopf erhitzen. Die Rouladen darin portionsweise bei mittlerer bis hoher Hitze rundum insgesamt etwa 12 Minuten anbraten, bis sie kräftig gebräunt sind. Herausnehmen und kurz beiseitestellen.
- Das vorbereitete Gemüse im Bratfett 5 Minuten anrösten. Das Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten. Die Rinderbrühe angießen, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren zugeben und den Bratensatz vom Topfboden lösen.
- Die Rouladen wieder in den Topf legen. Die Flüssigkeit soll etwa bis zur halben Höhe der Rouladen reichen. Alles aufkochen, den Deckel auflegen und die Rouladen bei niedriger Hitze etwa 90 Minuten sanft schmoren. Nach etwa 45 Minuten einmal wenden. Sie sind fertig, wenn sich das Fleisch mit einer Gabel leicht einstechen lässt.
- Die Rouladen herausnehmen und zugedeckt warm halten. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren aus dem Schmorfond entfernen. Das Gemüse mit der Flüssigkeit fein pürieren und für eine glatte Sauce durch ein feines Sieb streichen. Die Sauce abschmecken, die Rouladen vom Garn oder den Nadeln befreien und in der Sauce servieren.
So wird die Sauce besonders glatt
Für eine feine Sauce das Gemüse nach dem Schmoren vollständig pürieren und anschließend durch ein Sieb streichen. Wird sie kräftiger gewünscht, die abgesiebte Sauce noch einige Minuten offen einkochen lassen; bei zu starker Bindung mit wenig Wasser oder Brühe verdünnen.
Aufbewahren und Aufwärmen
Reste abgekühlt in einem flachen, gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Die Rouladen zum Aufwärmen langsam in der Sauce erhitzen, damit das Fleisch nicht trocken wird.