Mariniertes Rinderfilet verbindet zartes Rindfleisch mit einer würzigen, leicht süßlichen Marinade aus Sojasauce, Senf, Honig und Rosmarin. Das Filet wird zunächst mehrere Stunden durchgezogen, anschließend kräftig angebraten und im Ofen bis zum sicheren Garpunkt fertig gegart. Durch das kurze Ruhen bleibt das Fleisch saftig und lässt sich sauber in Scheiben schneiden. Die Marinade wird nach dem Kontakt mit dem rohen Fleisch verworfen und nicht ungekocht als Sauce verwendet.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Knoblauch schälen und fein hacken. Die Rosmarinnadeln vom Zweig streifen und ebenfalls fein hacken. Beides mit 1 EL Rapsöl, Sojasauce, Senf, Honig und Pfeffer verrühren.
- Das Rinderfilet mit Küchenpapier trocken tupfen und mit der Marinade rundum einreiben. In einen dicht schließenden Behälter legen, abdecken und 4 Stunden im Kühlschrank marinieren.
- Das marinierte Filet 20 Minuten vor dem Garen aus dem Kühlschrank nehmen. Die Marinade gründlich abstreifen und entsorgen. Den Backofen auf 120 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- 1 EL Rapsöl in einer ofenfesten Pfanne stark erhitzen. Das Filet rundum insgesamt 4 bis 5 Minuten anbraten, bis es gleichmäßig gebräunt ist.
- Die Pfanne in den vorgeheizten Ofen stellen und das Filet etwa 15 bis 20 Minuten garen. In der dicksten Stelle die Kerntemperatur messen; das Fleisch bei mindestens 63 °C herausnehmen. Die genaue Zeit hängt von der Dicke des Filets und seiner Ausgangstemperatur ab.
- Das Filet aus der Pfanne nehmen, locker abdecken und mindestens 3 Minuten ruhen lassen. Anschließend mit Salz abschmecken, in etwa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und sofort servieren.
Woran ist der richtige Garpunkt zu erkennen?
Am zuverlässigsten lässt sich der Garpunkt mit einem Einstichthermometer in der dicksten Stelle prüfen. Für dieses Rezept wird das Filet bei mindestens 63 °C Kerntemperatur aus dem Ofen genommen und anschließend mindestens drei Minuten ruhen gelassen. Je nach Dicke des Stücks kann die benötigte Ofenzeit etwas abweichen.
Marinade sicher weiterverwenden
Die Marinade, in der das rohe Rinderfilet gelegen hat, wird entsorgt. Soll daraus eine Sauce entstehen, muss sie in einem kleinen Topf mehrere Minuten sprudelnd aufgekocht werden; für eine einfache Zubereitung ist es praktischer, das Filet mit dem Bratensatz und etwas frischer Brühe zu servieren.
Aufbewahrung und Aufwärmen
Übrig gebliebenes Rinderfilet abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen die Scheiben nur kurz und sanft in einer Pfanne mit etwas Bratensaft erwärmen, damit das Fleisch nicht unnötig weitergart.